Keine Einwegprodukte bei öffentlichen Veranstaltungen

|   Vreden

Die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses haben einstimmig beschlossen, dass öffentliche Veranstaltungen nur noch mit der Auflage genehmigt werden, kein Einwegbesteck, -geschirr und keine Einweggläser aus Kunststoff zu verwenden. Die Nutzung von gemietetem Mehrweggeschirr wie z.B. eines sogenannten Geschirrmobils wird mit 50 Prozent der nachgewiesenen Kosten bei nicht kommerziellen Veranstaltungen bezuschusst.

Im Februar hatte der Rat bereits beschlossen, die Bezuschussung von öffentlichen Veranstaltungen u.a. von dem Verzicht auf Nutzung von Kunststoff-Einwegbesteck, -geschirr und -gläsern abhängig zu machen. Aber auch bei den übrigen öffentlichen Veranstaltungen, beispielsweise von den Vereinen, sollte auf Kunststoff-Einweggeschirr verzichtet werden. Somit erhielten 18 Vredener Sportvereine einen Fragebogen durch die Verwaltung. Die Antworten zeigten, dass bereits jetzt schon größtenteils auf die Produktion von Unmengen an Plastikmüll verzichtet wird.

Vor der Sitzung konnten sich die Ausschussmitglieder das Geschirrmobil vom DRK Borken ansehen. Dieser Anhänger mit zwei integrierten Industriespülmaschinen, einem Spülbecken und entsprechendem Besteck für bis zu 300 Personen wurde von Hans-Jürgen Tekampe vom DRK Borken vorgeführt.

« Zurück zur Übersicht
Ein Angebot von