Junge SuS-Mannschaft sammelt Erfahrungen

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Die Handballherren des SuS Stadtlohns mussten gegen die DJK Grün-Weiß Nottuln eine unglückliche Niederlage einstecken. Der Kreisligist hatte sich viel vorgenommen, er wollte die ersten Punkte in der noch jungen Saison holen.

Das Spiel begann ausgeglichen, nur der SuS Stadtlohn vergab die Torchancen. So stand es nach zwölf Minuten 2:6. Dies versuchten die Nottulner auszunutzen, doch Torhüter Jonas Huesker hielt mit starken Paraden den SuS Stadtlohn im Spiel. Nach 23 Minuten stand es 6:11, nun kamen Abwehr und Rückraum bei den Stadtlohnern etwas besser ins Spiel. Insbesondere Daniel Ostendorf und Philipp Thomas zeigten sich. So verkürzte der SuS Stadtlohn bis zur Halbzeit auf 11:13.

In der Halbzeit nahm sich der SuS Stadtlohn viel vor und kam hochmotiviert aus der Kabine. So lief das Spiel in der zweiten Halbzeit sehr ausgeglichen und es blieb immer bei zwei oder drei Toren Vorsprung für Nottuln. Der zweite Torhüter Bernd Fischer zeigte sich ebenso stark, allerdings ließ die Chancenverwertung zu wünschen übrig. In der 38. Minute kam die entscheidende Szene des Spieles, so Trainer Karsten van Almsick: „Der SuS Stadtlohn war im Ballbesitz, spielte mit Druck und versuchte, eine Torchance herauszuspielen. Dies wurde von Nottuln regelwidrig unterbunden, doch der Schiedsrichter sah es nicht. Beim Tempogegenstoß kam der Nottulner Angreifer dann zu Fall und der Schiedsrichter gab Daniel Ostendorf eine aus unserer Sicht sehr zweifelhafte Rote Karte.“ Durch das Fehlen eines Leistungsträger beim SuS Stadtlohn konnte sich der Gast langsam immer weiter absetzten, die Entscheidung war fünf Minuten vor Spielende beim Stadt von 19:24 gefallen. Am Ende stand es 21:26.

Trainer Karsten van Almsick nach dem Spiel: „Wir nutzen noch zu wenig unsere Chancen und machen dadurch auch zu wenig Tore. Unsere beiden Torhüter waren gut und Johannes van Almsick auf Links- und Hannes Heming auf Rechtsaußen haben mir gut gefallen. Doch der Knackpunkt war aus meiner Sicht die Fehlentscheidung des Schiedsrichters in der 38 Minute. Ich sage gerade nach dem Spiel normalerweise nichts gegen die Schiedsrichter, weil ich dankbar bin, dass wir Schiedsrichter haben. Ein schwieriger Job, weiß ich aus Erfahrung. Doch im diesen Fall muss ich auch mal meine Mannschaft in Schutz nehmen. Die junge Mannschaft kann den Ausfall eines Leistungsträgers noch nicht gänzlich kompensieren.

Schon bedeutend wird das kommende Auswärtsspiel am 26. Oktober um 16 Uhr bei der Reserve von Arminia Ochtrup, die ebenso noch nicht gepunktet hat.

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