Junge Ideen für Ahaus sind gefragt

|   Ahaus

Kinder und Jugendliche möchten mitreden! Das möchten nicht nur die jungen Menschen selbst, sondern auch die Ahauser Stadtverwaltung. Seit über 20 Jahren gibt es ein Konzept der politischen Mitbestimmung für Kinder und Jugendliche. Die regelmäßig stattfindende „Ideenschmiede Rathaus“  ist eine Methode in der sich gleich ganze Schulklassen politisch einbringen können. Schulklassen der Ahauser Grund- und weiterführenden Schulen tauschen sich dabei mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Fachbereich Jugend und Kommunalpolitikern über die Freizeitsituation in Ahaus aus.

Auch in dieser Woche fand die „Ideenschmiede Rathaus“ statt. Kinderlachen und aufgeregtes Reden waren aus dem Sitzungsraum zu hören, als Birgit Gausling vom Fachbereich Jugend und die beiden Kommunalpolitikerinnen Beatrix Wantia und Annegret Heijnk zwei dritte Klassen der Gottfried-von-Kappenberg Grundschule begrüßten. Die Kinder berichteten eifrig über Spielplätze, das Wessumer Jugendheim, Kinos, Eisdielen, Sport- und Musikverein.

Was ist schon gut? Welche Angebote fehlen? Sie äußerten Ideen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge. Und es wurde immer wieder deutlich, dass die Kinder nicht nur an sich denken – so wünschten sie sich unter anderem auch mehr blindengerechte Fußgängerampeln. „Die Ideenschmiede Rathaus ist eine Möglichkeit der Mitbestimmung, aus der wir schon viele konkrete Projekte umgesetzt haben. So ist die Westernstadt im Freizeitgelände Ork gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen entstanden und umgesetzt worden“, erklärte Birgit Gausling, zuständig für die Jugendförderung der Stadt Ahaus.

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