Infoveranstaltung zur Unterbringung geflüchteter Menschen

|   Vreden

Zu einer Infoveranstaltung zur aktuellen Situation der Unterbringung geflüchteter Menschen hatte am Montag, 14. November 2022, die Stadt Vreden eingeladen. Viele Interessierte hörten den Berichten von Fachabteilungsleiter Familie und Soziales Ludger Kemper-Bengfort und Fachabteilungsleiter Gebäude Bernd Brüggemann zu.

Erfüllungsquote in Vreden liegt bei 96,3 Prozent

Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung durch Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp präsentierten die beiden Fachabteilungsleiter die aktuellen Entwicklungen. Die Bezirksregierung Arnsberg weist die Personen wöchentlich zu. Dabei hat jede Kommune eine aufgrund ihrer Größe und weiteren Parametern eine gewisse Erfüllungsquote. Diese liegt in Vreden bei momentan 96,3 Prozent.

Kapazitäten sollen erweitert werden

Es wurde deutlich, dass die Belegungsmöglichkeiten der 26 dezentralen Unterkünfte derzeit fast vollständig ausgelastet sind. Der Städte- und Gemeindebund sowie die Bezirksregierung prognostizieren weiteren Zuzug geflüchteter Menschen und empfehlen daher, die Kapazitäten weiter auszuweiten. Weil die Situation weiter dynamisch ist, hat der Sozialausschuss einstimmig beschlossen, weitere Unterbringungsmöglichkeiten voranzubringen. In Modulbauweise sollen zeitgleich Unterkünfte auf den Freiflächen im Sportzentrum, an der Alstätter Straße sowie an der Freifläche am DRK-Kindergarten bzw. St. Felicitas-Schule ausgebaut werden.

Auch Turnhallen könnten als Flüchtlingsunterkunft dienen

Zudem werden bei Bedarf Turnhallen als Notunterkünfte in Anspruch genommen werden müssen. Als erstes wird dazu die Walberthalle im Schulzentrum umgerüstet. Sollten weiterhin kurzfristig Bedarfe entstehen hat der Ausschuss beschlossen, die Turnhalle der Hamalandschule in Lünten sowie die Trendsporthalle des JugendCampus vorübergehend als Notunterkunft zu nutzen.

"Seit Monaten arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung, insbesondere aus den Fachabteilungen Familie und Soziales wie auch aus dem Gebäudemanagement daran, die vielen Schutzsuchenden unterzubringen. Mein Dank gilt weiterhin den vielen ehrenamtlich Tätigen, die sich in dem Bereich engagieren. Zudem danke ich den Fachabteilungen bei uns im Rathaus, die hinter den Kulissen von der Unterbringung über die Leistungen bis hin zur Teilhabe am sozialen Leben täglich alles geben, den Geflüchteten einen guten Start zu ermöglichen. Unser Ziel ist es weiterhin die Menschen dezentral unterzubringen und die Notunterkünfte nach Möglichkeit nicht in Anspruch nehmen zu müssen – daran arbeiten wir.", fasst Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp zusammen.

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