Infos zur Gefahrenabwehr im Borkener Kreishaus

|   Kreis Borken

Wenn das kein Beleg für hervorragendes Zusammenwirken ist: Bei der Informationsveranstaltung des Kreises Borken  im Borkener Kreishaus zum Thema Gefahrenabwehr hatte jede teilnehmende Organisation und Institution (es waren neun) jeweils zehn Minuten Zeit, um die eigenen Strukturen und Aufgaben vorzustellen. Genau nach 90 Minuten war dann diese höchst informative Runde als Teil 1 der Veranstaltung zu Ende. Landrat Dr. Kai Zwicker zeigte sich sehr beeindruckt von der Einsatzstärke, aber auch den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der beteiligten Hilfsorganisationen DRK, Malteser, Johanniter und DLRG sowie der Feuerwehren und des THW. Mit dabei waren zudem Vertreter der Kreispolizeibehörde, des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr und der Notfallseelsorge. Im zweiten Teil des Treffens standen dann das Gespräch und der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Zudem nutzte die neue Ordnungsdezernentin des Kreises, Dr. Elisabeth Schwenzow, die Gelegenheit, sich vorzustellen.

Eine Veranstaltung in dieser Form habe letztmalig vor gut sieben Jahren stattgefunden, berichtete der Landrat eingangs. Seitdem sei die Zusammenarbeit zwischen den in der Gefahrenabwehr des Kreises Borken mitwirkenden Organisationen noch intensiver geworden. So sind sie eng in die verschiedenen Gefahrenabwehrkonzepte des Landes, aber auch des Kreises eingebunden. Überdies gebe es immer wieder Übungen, wie beispielsweise die in Weeze im vergangenen Jahr, und es würden auch gemeinsame "Einsätze gefahren": alltägliche auf kommunaler Ebene, wenn zum Beispiel das THW die örtliche Feuerwehr mit technischem Gerät unterstützt oder eine Hilfsorganisation bei Feuerwehreinsätzen zum Eigenschutz des Einsatzpersonals oder auch für die Versorgung mitalarmiert wird. Darüber hinaus wies Dr. Zwicker aber auch auf die Großeinsätze, bei denen die Betroffenen und der Kreis Borken auf ebenso breite wie fachkundige Unterstützung angewiesen seien. Solche Fälle habe es bekanntlich in den vergangenen Jahren zur Genüge gegeben: zuletzt erst wieder beim Orkan "Friederike", der am 18. Januar über Stunden die Einsatzkräfte im Westmünsterland in Atem hielt.

Folgende Referenten informierten an dem Abend über ihre Organisationen bzw. Institutionen: Kreisbrandmeister Johannes Thesing (Feuerwehr), René Wißen (DLRG), Björn Theyssen (DRK), Maik Rathje und Marcus Blanke (Johanniter), Thomas Klein-Ridder (Maltester), Mike Nienhaus (THW), Volker Panek (Bundeswehr), Alexandra Hippchen und Robert Wobbe (Notfallseelsorge) und Manfred Lütjann (Polizei).

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