HUESKER unterstützt Gesamtschule Gescher

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Die Gesamtschule Gescher und die HUESKER Synthetic GmbH in Gescher sind offizielle Kooperationspartner im Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der IHK Nord Westfalen. Vertreter von Unternehmen und Schule unterzeichneten am 15. März 2022 eine entsprechende Vereinbarung. Damit steigt die Zahl der Kooperationen im Kreis Borken auf 124. Für die Gesamtschule Gescher ist es die vierte Partnerschaft mit einem Unternehmen in der IHK-Initiative.

Hauptziel des IHK-Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen. „Der Schlüssel zum Erfolg ist das persönliche Kennenlernen. Die Schüler entdecken ihre Interessen und das Unternehmen findet Talente, die es zu fördern lohnt“, erklärt IHK-Projektmitarbeiterin Melanie Vennemann.

HUESKER ist einer der weltweit führenden Hersteller von Geokunststoffen und Technischen Textilien. Das mittelständische Unternehmen agiert global mit zehn Tochtergesellschaften sowie Handels- und Vertriebspartnern in über 60 Ländern. Mit den Gittern und Geweben von HUESKER können Stahl und Beton ersetzt, Schadstoffe aus dem Boden entfernt, Küsten vor Flutwellen geschützt und Nutztieren ein, nach eigenen Angaben, tiergerechtes Stallklima ermöglicht werden. Außerdem ist HUESKER der erste Anbieter im Bereich der Geokunststoffe, der Geogitter aus recycelten Plastikflaschen herstellt.

Im IHK-Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ informiert das Unternehmen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Gesamtschule Gescher auf Veranstaltungen über Arbeitsabläufe des Betriebes und präsentiert das Ausbildungsangebot. HUESKER-Mitarbeitende ergänzen den Schulunterricht mit betrieblichen Aufgabenstellungen und stehen den Schülerinnen und Schülern bei Facharbeiten als Experten zur Seite. Zudem gehen Auszubildende als IHK-Ausbildungsbotschafter in die Schulklassen und informieren über Ausbildungsberufe.

Elke Cohaus, Ausbildungsleiterin bei HUESKER, unterstreicht angesichts des spürbaren Fachkräftemangels die Notwendigkeit, keine Talente unentdeckt zu lassen: „Um unser Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln, müssen wir schon heute offensiv auf die jungen Leute zugehen und immer wieder begabte und motivierte Jugendliche entdecken, ausbilden und fördern.“ Nur so könne ein Betrieb wettbewerbsfähig bleiben, erklärt Cohaus.

Schulleiter Bernhard Manemann-Kallabis betont: „Das IHK-Projekt bietet unseren Schülerinnen und Schülern, aber auch den Lehrkräften die Chance, Betriebe hautnah kennenzulernen und sich für Ausbildungsberufe und die Wirtschaft nachhaltig zu begeistern. Durch den persönlichen Kontakt erleichtern wir den Schülerinnen und Schülern den Weg in das Berufsleben.“

Die IHK Nord Westfalen bietet allen Schulen und Unternehmen in ihrem Bezirk Unterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen an. Ansprechpartnerinnen für das Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ sind im Münsterland Melanie Vennemann, Telefon 0251 707-304 und Daniela Hünting, Telefon 02871 9903- 612.

 

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