Hohe Auszeichnung für Wirbelsäulenchirurgie

|   Stadtlohn

Das im Krankenhaus Maria-Hilf in Stadtlohn gute Arbeit geleistet wird, wurde jetzt bespielhaft mit einem wichtigen Zertifikat untermauert, das in den Kreisen Borken, Steinfurt und Coesfeld bislang noch nicht vergeben wurde. Die Stadtlohner Wirbelsäulenchirurgie um Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Stefan Lakemeier hat die Auszeichnung zum „Levell II Wirbelsäulenzentrum der DWG“ erhalten. Damit erfüllt das Wirbelsäulenzentrum offiziell die strengen Kriterien der größten, fachgebundenen Wirbelsäulengesellschaft Europas.

„Wir freuen uns sehr, dass wir im Vergleich mit größeren Häusern der Ballungszentren in der Qualitätsmedizin in Nichts nachstehen und uns dieses Zertifikat hart erarbeitet haben“, lobt Michael Saffé als Geschäftsführer des Stadtlohner Krankenhauses Maria-Hilf seine frisch ausgezeichneten Mitarbeiter im Wirbelsäulenzentrum. Maßgeblich am Aufbau und des stetig wachsenden Erfolges des Fachbereichs beteiligt ist Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Stefan Lakemeier. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen dabei auf konservativer und operativer Behandlung sämtlicher Wirbelsäulenerkrankungen. Besonders im Fokus stehen minimal-invasive Techniken, das sind Operationen mit möglichst kleinem Eingriff, bei denen die Patienten schnell wieder auf die Beine kommen.

Die Zertifizierung zum „Level II-Wirbelsäulenzentrum DWG“ bestätigt, dass das Stadtlohner Wirbelsäulenzentrum zu den wenigen Einrichtungen in Deutschland gehört, in denen Patienten fast im ganzen Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie versorgt werden können und dass sie dabei so optimal wie möglich behandelt werden. In dem aufwändigen Zertifizierungsprozess kamen alle Bereiche vom Behandlungsspektrum, den Ergebnissen der Behandlung, über die Qualifikationen der Mitarbeiter, die OP-Ausrüstung bis zur Integration in die Abläufe im Krankenhaus und die Vernetzung mit den Fachärzten für die Anschlussbehandlung der Patienten auf den Prüfstand.

„Jeder Fall ist auf seine Art eine neue Herausforderung“, sagt der 42-jährige Lakemeier, der als gebürtiger Neuenkirchener ein Kind der Region ist und den Schlag Menschen mag, den er behandeln darf. „Wichtig sind meinem Team und mir, dass wir sehr nah am Patienten sind, das heißt vom ersten Handschlag bis zum Ende der Behandlung“, ergänzt der Wirbelsäulenfachmann. Durch seine Expertise kommen sowohl aus der unmittelbaren Region als auch überregional Patienten zu ihm nach Stadtlohn. Das liegt unter anderem auch daran, weil Lakemeier der enge Kontakt und Austausch mit Haus- und Fachärzten in der Region ein besonderes Anliegen ist.

Zur Verdeutlichung nach den jüngsten Berichterstattungen zum standortübergreifenden Medizinkonzept der Krankenhäuser Stadtlohn und Ahaus: Das Wirbelsäulenzentrum unter der Leitung von Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Lakemeier hat seinen Standort am Maria-Hilf-Krankenhaus in Stadtlohn. Ab dem 1. Januar 2019 wird nur der Bereich des elektiven Gelenersatzes für Hüfte und Knie am St. Marien-Krankenhaus Ahaus konzentriert.

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