Hochkarätige Konzerte an außergewöhnlichen Orten

|   Kreis Borken

Die Musikerinnen und Musiker sind exzellent, die Spielorte außergewöhnlich: Die renommierte Konzertreihe „mommenta münsterland“ verzaubert zum 17. Mal mit Klassik, die begeistert und packt, Alltagsorte in stimmungsvolle Konzertsäle. Die Reihe wird von der GWK-Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit veranstaltet, in bewährter Kooperation mit der VR-Bank Westmünsterland und der Münsterländischen Bank Thie & Co.

Herausragende junge Musikerinnen und Musiker, die internationale Preise gewonnen haben und international gastieren, treten in Coesfeld, Münster, Reken, Rosendahl und Stadtlohn auf. Und zwar an Orten, an denen normalerweise gearbeitet oder aber gebetet wird. Vier Unternehmen sowie eine Kapelle verwandeln sich durch die mommenta in Orte des Fests, für einen Augenblick ist der Alltag außen vor – für den mommenta-Moment. Jeder Ort hat seine besondere Atmosphäre und bietet ein speziell auf ihn abgestimmtes Programm. Hier sind die Konzertbesucher nah am Bühnengeschehen, ungezwungen können alle beste Musik genießen. In der Pause laden die Gastgeber zu einem Gläschen mit Snack und Gesprächen ein.

Rosendahl : „Lunaris“ – Blockflöte, Violine und Fidel in der Höpinger Kapelle
Selten ist die Duo-Besetzung Blockflöte und Violine zu hören, klangvoll und überraschungsgeladen kommt das Programm „Lunaris“ von Anna Stegmann und Jorge Jiménez über. In der tragenden Akustik der Höpinger Kapelle feiern die Ausnahmemusiker die uralte Geschichte des Menschen mit dem Mond, hochexpressiv und packend bringen sie die Stimmungen und Sehnsüchte zum Ausdruck, die sich mit dem geheimnisvollen Erdtrabanten verbinden. Mond-Stücke aus 900 Jahren vereinigen sich zu einer Klangwelt, in der Renaissance- und Barockmusik so modern wirken wie die eingespielten Soundscapes und Musik des 20. Jahrhunderts. Am Samstag, den 14. September 2019 spielen die Virtuosen  auf diversen Blockflöten, Violine und Fidel Stücke von Hildegard von Bingen aus dem Mittelalter bis zu Béla Bartók, von Franz Ignaz Biber und Johann Sebastian Bach bis zu Eugène Ysaÿe aus dem 20. Jahrhundert. 

Reken : „La Camorra, Piazzolla reloaded“ bei AS Drives & Services
Piazzolla, der Tango Nuevo mit seiner Melancholie und Erotik, mit seiner Vitalität lässt das Ensemble 87 nicht los. Charmant und hochenergetisch lebt das internationale Sextett in weltweit einzigartiger Besetzung seine Leidenschaft für den Neuen Tango aus. Weil die Piazzolla-Spezialisten ihre Zuhörer bei der „mommenta“ 2017  von den Stühlen rissen, ist das Ensemble aus dem Xenon Saxophonquartett, dem Akkordeonisten Krisztián Palágyi und dem Pianisten Sergey Markin auch mit seinem neuen Piazzolla-Programm „La Camorra“ im Westmünsterland zu Gast. Darin spannt es den Lebensbogen vom wundersamen Engel, der vom Himmel kommt, um die Menschen zu erlösen, bis in die Unter- und Halbwelt der New Yorker Clankriminellen. In der festlich illuminierten (beheizten) Werkhalle des Industriegetriebeherstellers AS Drives in Reken stehen am Samstag, den 26. Oktober 2019 unter anderem Piazzollas Meisterwerke „La Camorra“ und „La Suite des Angel“ auf dem Programm.    

Münster : „Lebensspiegel“ in der Zentrale von WestLotto 
Im privaten Veranstaltungssaal von WestLotto in Münster, in dem bis in die 1990er rund 800 Frauen die Lottoscheine von Hand auswerteten, gastiert der erst 21-jährige, schon vielfach ausgezeichnete Pianist Jun-Ho Gabriel Yeo. Mit seinem Programm „Miroirs – Spiegel“ hält er am Mittwoch, dem 6. November dem Leben musikalisch den Spiegel vor. Auf dem Klavier erklingen Dramen der Seele, malt er Bilder von verlorener Unschuld, mal ungestüm-stürmisch, mal einfühlsam und zart, immer meisterhaft virtuos und voller Tiefgang. Neben der a-Moll-Sonate von Schubert spielt er unter anderem Robert Schumanns bezaubernde „Kinderszenen“ und Maurice Ravels impressionistisch-farbenprächtige „Miroirs“.  

Coesfeld : „Ohne Worte“ bei Parador   
Energiegeladen, direkt, intensiv kehrt das Clara Haskil Trio das Innerste nach außen. Mit ihrem romantischen Programm „Ohne Worte“ sagen Nina Reddig, Violine, die Cellistin Hannah Weber und Julia Okruashvili am Klavier mehr, als tausend Worte sagen könnten. Am Donnerstag, dem 7. November spielen die drei Virtuosinnen im einladenden Trendcenter des Boden-, Wand- und Deckengestalters Parador in Coesfeld. Musikalisch erzählen sie von existenziellen Kämpfen und Augenblicken zartesten Glücks, vom Lebensweg, der durchs Dunkel zum Licht führt mit mitreißenden Trios von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann.  

Stadtlohn : „BEAT!“ bei Ferro Umformtechnik
Klassisch ausgebildet und Mitglieder in namhaften Sinfonieorchestern, haben die vier Percussionisten-Freunde Johannes Wippermann, Veith Kloeters, Rafael Sars und Stephan Möller mit Ihrer Band Neues im Sinn: Repercussion – das ist Percussion vom Besten und zudem eine coole Show. Jeder der Viere ist ein Multipercussionist, der das klassische Schlagwerk perfekt beherrscht und mit größtem Fun Alltagsdinge zu Schlagzeugen macht. Das Quartett tickt im selben Beat, egal ob der klassisch ist, (elektro-)poppig oder verrockt. Am Samstag, den 23. November, 19.30 Uhr, bringt Repercussion seine Show inmitten von Stahlen und Blechen in einer (beheizten) Werkhalle von Ferro Umformtechnik in Stadtlohn auf die Bühne.

www.gwk-online.de

Karten: 20 Euro/erm. 15 Euro gibt es in allen Bankstellen der VR-Bank Westmünsterland sowie in allen ADticket-Vorverkaufsstellen und online über www.adticket.de oder www.gwk-ticketshop.reservix .de .

Kartentelefon: 0180 6050400 rund um die Uhr (20 c t/Anruf aus dt. Festnetzen, max. 60 c t/Anruf Mobilfunk)

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