Hinter die Kulissen des Landtags geschaut

|   Ahaus

Für drei Tage begleitete der Chemiestudent Christoph Kaiser aus Wessum die heimische Landtagsabgeordnete Heike Wermer bei ihren Wegen und Terminen in Düsseldorf. Vom 6. bis 8. März nahm er als Praktikant an Gesprächen, Vorbesprechungen sowie den Ausschusssitzungen teil und gewann so einen Eindruck von den Aufgaben eines Politikers.

Nach einer kurzen Einführung im Landtagsbüro stand die wöchentliche Fraktionssitzung der CDU auf dem Programm, an der Christoph Kaiser interessiert teilnehmen konnte. Auch bekam der Student einen Einblick in die Vorbereitung von Ausschusssitzungen. So war er überrascht über die Vielzahl an vorbereitenden Gesprächen. Auf dem Terminplan standen hier Sitzungen der Arbeitskreise der Fraktion zu den Themen Integration, Kultur und Medien sowie Schule. Daneben kam es auch zu einem Gesprächsaustausch des CDU-Arbeitskreises Schule mit Experten aus der Bildungspolitik. Zuletzt brachte die Teilnahme an den öffentlichen Sitzungen der Ausschüsse für Kultur und Medien sowie für Integration die Arbeit eines Volksvertreters weiter näher.

Gerade das Thema der Integrationspolitik wurde im Austausch mit Heike Wermer vertieft, da sie als integrationspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion einen guten Überblick leisten konnte. Über die Tage gewann Christoph Kaiser als Praktikant viele spannende Eindrücke der inhaltlichen Bandbreite der parlamentarischen Arbeit.

Während Heike Wermer im Wahlkreis Termine wahrnahm, erklärte der Wissenschaftliche Mitarbeiter die verschiedenen Tätigkeiten eines Landtagsbüros. Vor Ort steht der Mitarbeiter der Abgeordneten mit Rat und Tat zur Verfügung. Dies vollendete den Rundumblick der Arbeitsweise in Düsseldorf.

„Zusammenfassend kann ich sagen, dass wesentlich mehr zum Alltag eines Abgeordneten gehört, als bei Abstimmungen die Hand zu heben. Bis es dazu kommt, wird vieles in verschiedenen Arbeitsgruppen und Ausschüssen vorbereitet und besprochen“, wie Christoph Kaiser die Tätigkeit wahrnahm. „Dazu kommt noch die Arbeit im Wahlkreis, die auch nicht zu kurz kommen darf. So merkt man, dass dies ein Job ist, der viel Zeit in Anspruch nimmt.“

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