Hilfe auf kurzem Wege

|   Stadtlohn

Was tun, wenn ein Angehöriger plötzlich pflegebedürftig wird? Welche Hilfen kann ich in Anspruch nehmen und wo kann ich diese beantragen? Solche und ähnliche Fragen stellen sich Angehörige, die sich plötzlich mit einer Pflegesituation konfrontiert sehen. Hierfür gibt es Beratungsstellen, die auf „kurzen Wegen“ helfen, denn die Möglichkeiten sind oftmals so komplex und vielfältig wie die individuelle Pflegesituation des jeweiligen Betroffenen.

Eine Pauschallösung ist häufig nicht möglich, sondern es muss nach Hilfen gesucht werden, die auf den Einzelfall zugeschnitten sind. Der Ahauser St. Marien Pflegedienst bietet solche Lösungen bedarfsgerecht, aktuell und aus einer Hand an. Bisher in Pflegeberatungsbüros in Ahaus, Legden und Vreden. „Aufgrund der hohen Nachfrage können wir diese Möglichkeit jetzt auch in Stadtlohn anbieten“, freut sich Bärbel Tervoort, Leiterin des St. Marien-Pflegedienstes die zeitgleich einen weiteren Anlass feiern durfte - das 10-jährige Jubiläum des St. Marien-Pflegedienstes.

Das neue Büro befindet sich in der Stegerstraße 14. Hier nehmen ab sofort zwei Fachleute die Sorgen aller Beteiligten Ernst und helfen dabei, die oftmals ungewohnte Situation zu bewältigen. Hauptansprechpartner sind der gelernte Altenpfleger Carsten Winkelhaus aus Stadtlohn und Gesundheits- und Krankenpfleger Heinz Reimering aus Vreden. Die Fachkräfte sind bereits seit Jahren in der Altenpflege, bwz. Pflegeüberleitung tätig und wissen, welche Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten es gibt.

Auch Holger Winter, Regionalleiter im Pflegenetz Westmünsterland, zeigt sich mit der Entwicklung der Beratungsmöglichkeiten zufrieden. „Das Angebot muss aufgrund des demographischen Wandels kontinuierlich ausgebaut werden, da der Beratungs- und Pflegebedarf weiterhin ansteigen wird. Es besteht auch eine vermehrte Nachfrage nach palliativmedizinisch erfahrenen Pflegediensten zur Begleitung von sterbenskranken Menschen. Der St. Marien-Pflegedienst bietet diese spezielle Pflegeform an und ist auch durch die Kostenträger anerkannt“, sagt Winter.

Der St. Marien-Pflegedienst ist Teil des „Pflegenetz Westmünsterland“. Das Netz bündelt flächendeckend Seniorenzentren, Tagespflegen, ambulante Pflegedienste sowie unterstützende Dienste im ganzen Westmünsterland. Ebenso gehört es zum Klinikum Westmünsterland, sodass eine enge Anbindung an die Krankenhäuser in Ahaus, Bocholt, Borken, Rhede und Vreden besteht. Die neue Beratungsstelle ist von Montag bis Freitag von 9.30 bis 12 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten können individuelle Termine vereinbart werden. Das ebenerdige Beratungsbüro ist fußläufig gut zu erreichen. Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Das Beratungsangebot ist kostenlos.

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