Gymnasiasten debattieren erfolgreich

|   Stadtlohn

Mittlerweile zum achten Mal entsandte das Geschwister-Scholl-Gymnasium Stadtlohn Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Regionalentscheid des Wettbewerbs „Jugend debattiert“. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten debattieren seit 2001 deutschlandweit inzwischen etwa 200.000 Jugendliche aus über 1.300 Schulen in zwei Altersgruppen auf verschiedenen Wettbewerbsebenen, angefangen vom Klassenfinale bis zum Bundesfinale in Berlin über kontroverse Themen des gesellschaftlichen Lebens. Damit ist „Jugend debattiert“ der größte bundesweite Schülerwettbewerb zur sprachlich-politischen Bildung.

Für das diesjährige Regionalfinale Münster I am Marler Albert-Schweitzer-Geschwister-Scholl-Gymnasium qualifizierten sich aus dem Stadtlohner Geschwister-Scholl-Gymnasium als Siegerinnen des Schulfinales Mia Sommer und Merle Sicking (Altersgruppe I) sowie Marlene Middelkamp und Sophia te Vrugt (Altersgruppe II). Komplettiert wurde die Stadtlohner Delegation durch die Jurorinnen und Juroren Kira Könning, Oliver Behrendt, Justus Große Frericks sowie die Projektlehrkräfte Meike Holtmann und Dieter Kannenberg.

In zwei Debattenrunden je Altersgruppe mussten die Debattantinnen und Debattanten zu aktuellen Streitfragen, wie „Sollen Läden auch an Sonntagen öffnen dürfen?“ oder „Sollen in stark belasteten Großstädten Diesel-Fahrverbote erlassen werden?“, kritisch Stellung beziehen. Neben der Sachkenntnis bewertete die Jury das Ausdrucksvermögen, die Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft der 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Westmünsterland und aus Münsteraner Gymnasien. Dass es den Debattanten dabei um weit mehr ging als um ein unkritisches „Like/Dislike“, wurde insbesondere zum Thema der Altersgruppe II „Sollen Gewalttaten gegen kommunale Amts- und Mandatsträger härter bestraft werden?“ deutlich: Leidenschaftlich, aber stets fair wurden vielschichtige Argumente gegeneinander abgewogen, unklare Positionen hinterfragt und so immer wieder die demokratischen Grundsätze unseres Zusammenlebens ausgelotet.

Auch wenn es am Ende nicht für eine der drei ersten Platzierungen reichte, waren sich die Stadtlohner Beteiligten einig, durch die Teilnahme am Regionalfinale bereichernde Eindrücke und neue Kompetenzen im Umgang mit politischen Streitfragen erworben zu haben.

« Zurück zur Übersicht
Ein Angebot von