„Grenzenlose Unternehmen“

|   Vreden

Zur Veranstaltung "Grenzenlose Unternehmen" waren zahlreiche Vertreter aus der Wirtschaft, den Grenzgemeinden und von verschiedenen Institutionen gekommen. Nur 300 Meter von der deutsch-niederländischen Grenze entfernt liegt das Unternehmen Kemper GmbH, bei dem die Veranstaltung stattfand. "Vielleicht verdanken wir den Erfolg unserer Region auch der Nähe zur Grenze", mutmaßte Björn Kemper, Geschäftsführer des international tätigen Familienunter-nehmens.

Wirtschaftliche Verknüpfungen über die Grenze hinweg seien enorm wichtig, betonte Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch bei der Begrüßung zu diesem grenzüberschreitenden Unternehmertreffen. In Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der Niederlande in Düsseldorf hatten die "Grenzhoppers"- Gemeinden im Achterhoek und dem Kreis Borken zu einem besonderen Unternehmertreffen eingeladen. "Wir müssen grenzüberschreitend regional denken", so Dr. Elisabeth Schwenzow, Mitglied des Vorstandes der Kreisverwaltung Borken und Moderatorin der Veranstaltung. Anschließend berichtete Matthijs Huizing, ehemaliger Vorsitzender des Aktionsteams zur Förderung grenzüberschreitender Wirtschaft und Arbeit, über seine Tätigkeit. Darüber, dass zuerst bei vielen Gremien ein Bewusstsein für die Probleme der Grenzregionen geschaffen werden musste, nun aber mit 40 verschiedene Aktionen Ziele zur Überwindung der Grenzbarrieren erreicht werden sollen.

Patrick Terbraak, Unternehmer aus Winterswijk und Matthias Plewa, Unternehmer aus Vreden, stellten die VreWin GBR, eine grenzüberschreitende Interessensgemeinschaft, bestehend aus der Vredener Wirtschaftsvereinigung und niederländischen Unternehmensverbänden, und ihre bisherigen Aktivitäten vor. Nach den Vorträgen bestand Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen, auf niederländisch "netwerken". Diese Option wurde von den Teilnehmern der Veranstaltung intensiv und lange genutzt.

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