Glasfaserausbau mit vereinten Kräften

|   Ahaus

Die Landesregierung NRW hat in allen fünf Bezirksregierungen des Landes sogenannte Gigabit-Geschäftsstellen eingerichtet. Die Leiterin der Geschäftsstelle bei der Bezirksregierung Münster, Yvonne Pape, bekräftigte jetzt bei ihrem Besuch bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG) das gemeinsame Ziel, zügig und gezielt auf einen weiteren Ausbau der Glasfaserversorgung hin zu arbeiten. Yvonne Pape: „Der Kreis Borken ist beim Glasfaserausbau sehr gut aufgestellt. Die jetzt anlaufenden Förderprojekte für den Außenbereich werden den Ausbaustand noch deutlich verbessern. Erklärtes Ziel ist ein flächendeckender Ausbau.“

In dem Gespräch mit WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider und der Leiterin des WFG-Bereiches „Digitalisierung“, Inken Steinhauser, wurden u.a. Ausbaustrategien und Bedarfsentwicklungen besprochen. Die „Geschäftsstelle Gigabit“ sieht eine ihrer wichtigsten Aufgaben darin, bei Förderprojekten zu beraten und zu unterstützen. Auch die Beratung von Schulträgern zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur für Schulen gehört zu ihren Aufgaben. „Wir verstehen uns als Servicestelle für Fragestellungen von Kommunen und Wirtschaftsförderungsgesellschaften“, so Yvonne Pape.

Dr. Heiner Kleinschneider und Inken Steinhauser erläuterten die aktuelle Ausbausituation im Kreis Borken. Inken Steinhauser informierte über den Stand der verschiedenen kommunalen Förderverfahren und machte darauf aufmerksam, dass man mit der jetzt anstehenden Umsetzung von Förderprojekten in den Außenbereichen Neuland betrete: „Es gibt noch keine Erfahrungen, auf die  man zurückgreifen kann.“ Die WFG wolle durch enge Abstimmung mit der Geschäftsstelle Gigabit bei der Bezirksregierung sicherstellen, dass eine möglichst zügige Abwicklung der Verfahren ermöglicht werde. Dr. Kleinschneider: „Damit können wir die Qualität des Kreises Borken als Wirtschafts- und Wohnstandort deutlich weiter stärken.“

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