Gedenkfeier zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

|   Vreden

"Gemeinsames Erinnern mit Musik und Texten" - unter diesem Thema stand die Gedenkfeier zu der die pax christi Gruppe, die Stadt Vreden, die Vredener Kirchengemeinden und Vredener Schulen am 27. Januar in das Rathaus eingeladen hatten. Musikalisch gestaltet wurde die Gedenkfeier vom Madrigalchor Vreden und von der Gruppe Andrea Küpers, Gertraud Feller und Annette von der Assen.

In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Dr. Holtwisch, dass dieser Rahmen des Gedenkens immer wichtiger werde. Viele Zeitzeugen seien mittlerweile verstorben und Gedenkfeiern zum Thema Holocaust erhielten heute oftmals eine auch politische Deutung. osef Schubert stellte das Thema des Abends vor. Es wurde an das Leben des jüdischen Malers Max van Dam aus Winterswijk erinnert. Das Leben von Max van Dam war sehr typisch für die damalige Zeit. Eingeschränkt werden, Angst haben, die Flucht antreten, aufgegriffen werden, um dann im KZ ermordet zu werden. Die Stationen von Max van Dams Leben wurden anhand einer Auswahl seiner Bilder vorgestellt. Kristin Kotz, Dagmar Sikora und Christel Schroer verlasen die Texte.

 Es folgte das Totengebet von Auschwitz und das namentliche Totengedenken für die jüdischen Mitbürger aus Ahaus, Stadtlohn und Vreden. Nach dem gemeinsamen Beten des Psalm 10 und dem gemeinsamen Lied "Freunde das der Mandelzweig" ging die würdige Gedenkfeier zu Ende. Über 100 Personen waren gekommen und Josef Schubert bedankte sich für das andächtige Mitwirken.

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