Führungswechsel in der Baugewerken-Innung Ahaus

|   Kreis Borken

Seit dem 10. April 2003 war Josef Scharlau aus Legden Obermeister der Baugewerken-Innung Ahaus und bereits seit 1986 stellvertretender Obermeister. Aus Altersgründen stand er im Rahmen der Neuwahlen der Innungsversammlung am 5. Februar 2020 nicht wieder für sein Amt als Obermeister zur Verfügung. Einstimmig wurde Ulrich Bogenstahl aus Legden zum neuen Obermeister und Ludger Wissing aus Ahaus zum stellvertretenden Obermeister gewählt. Zum neuen Lehrlingswart wurde als weiteres Vorstandsmitglied Heinz Mönning ebenfalls einstimmig gewählt. Die drei weiteren Vorstandsmitglieder sind Johannes Elpers aus Ahaus, Heiner Temmink aus Vreden und als weiteres, neues Vorstandsmitglied Jens Hemsing aus Südlohn.

Mit einem Präsent bedankte sich die Innung bei Josef Scharlau für seinen außerordentlichen Einsatz für die Baugewerke-Innung Ahaus und gleichzeitig wurde erklärt, ihn zu einem späteren Zeitpunkt in entsprechend angemessenem Rahmen offiziell zu verabschieden.

Josef Scharlau hat sich seit 1981, damals als stellvertretendes Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss der Maurer, ehrenamtlich für die Innung eingesetzt. Er war zusätzlich Delegierter zum Verband, Delegierter zur Kreishandwerkerschaft Borken, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit, Mitglied im Ausschuss für Berufsausbildung, Mitglied im Ausschuss zur Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Ausbildenden und Auszubildenden, Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses der Maurer, stellvertretendes Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss für Beton- und Stahlbetonbauer und ordentliches Mitglied im Abschlussprüfungsausschuss Hochbaufacharbeiter. Daneben ist er seit rund 20 Jahren Vorstandsmitglied des Baugewerbeverbandes Westfalen und seit  November 2004 ist er Arbeitgebervertreter in der Vollversammlung der Handwerkskammer Münster sowie seit 2009 im Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Münster. Speziell das Thema Ausbildung und Nachwuchsförderung war ihm immer eine Herzensangelegenheit. Er selbst hat bislang über 150 Fachkräfte ausgebildet.

Das Thema Nachwuchsförderung und insbesondere Modernisierung der Ausbildungsinhalte sind die ersten Schwerpunktthemen, die Ulrich Bogenstahl in den vergangenen Monaten bereits in den Fokus genommen hat und auf die er sein Augenmerk als Obermeister im besonderen Maße lenken will. Dies gilt nicht nur auf lokaler Ebene, sondern dafür setzt sich Ulrich Bogenstahl in den entsprechenden Ausschüssen schon jetzt auf Bundesebene ein. Er betont, dass es wichtig ist, neue Arbeitsmaterialien, moderne Arbeitsweisen und innovative Technologien, wozu auch das Thema Digitalisierung zählt, möglichst früh und schnell als Ausbildungsinhalte zu verankern.

Herr Bogenstahl wurde bereits am 2. März 1989 in der Innungsversammlung der Baugewerken-Innung Ahaus  zum stellvertretenden Delegierten zur Kreishandwerkerschaft und zum ordentlichem Delegierten zum Landesinnungsverband gewählt.  Seit dem 16. Februar 1994 ist er stellvertretender Delegierter zum Landesinnenverband, seit dem16. Januar 1992 ist er stellvertretender Meisterbeisitzer in dem Gesellenprüfungsausschuss der Maurer sowie seit dem 08. Dezember 1997 stellvertretendes Mitglied im Abschlussprüfungsausschuss der Hochbaufacharbeiter. Im Vorstand ist er seit dem 22. Januar 1998. Seit dem 10. April 2003 war er stellvertretender Obermeister.

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