„Fremde werden Freunde“

|   Ahaus

„Fremde werden Freunde“ unter diesem Motto trafen sich die Schüler der 14 U1 mit ihrem Lehrer Steffen Nünning und ihrer Lehrerin Rita Kemper mit den Schülerinnen und Schülern der polnischen und ukrainischen Partnerschulen und ihren Lehrerinnen und Lehrern. Die ukrainische Gruppe war bis zur Ankunft in Ahaus am Montagabend seit Samstagabend unterwegs gewesen. Die Pizza beim ersten Zusammentreffen der Gesamtgruppe im Berufskolleg für Technik war nach der langen Reise der perfekte Beginn des Austausches.

Am Dienstag ging es dann von der Jugendherberge in Reken, in der die Gesamtgruppe während der Woche untergebracht war, gemeinsam nach Ahaus. Zunächst stellten die Schüler des Berufskollegs ihre Schule und Projekte, an denen sie im Informatikunterricht arbeiten, vor. Die Schulleiterin des „teaching Eduvational complex“ aus Trostianets/Ukraine Valentina Puzhailo und der Schulleiter des Berufskollegs für Technik, Ahaus, Ulrich Kipp lernten sich in einem gemeinsamen Treffen kennen und besprachen mit dem internationalen Team der Kolleginnen und Kollegen Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit. Alle Seiten waren sich einig, eine zukünftige Zusammenarbeit vorantreiben zu wollen.

Am Dienstagnachmittag gab nach einer Stadtbesichtigung in Ahaus bei schönstem Sonnenwetter eine Führung bei d.velop in Gescher. Ab Dienstagabend startete dann in internationalen Teams die Arbeit am Projekt „Fremde werden Freunde“, in dem die Schülerinnen und Schüler ein frei zu wählendes Produkt erstellen, in dem sie sich in einem Statement für eine gemeinsame internationale Zukunft gegen nationalistische Strömungen in ihren Ländern einsetzen. Das Projekt wird im September/Oktober 2019 bei der zweiten  Begegnung in Polen weiterbearbeitet und abgeschlossen. Neben Kennenlernspielen, Sprachanimationen, Tanzanimationen und Kennen lernen von Traditionen war dieses Element jeden Abend ein festes Element.

Am Mittwoch stand die von vielen mit Freude erwartete Fahrt nach Amsterdam statt. Neben einer Grachtenfahrt gab eine Stadtführung, für die die 14 U1 vor Beginn der Begegnung Podcasts erstellt hatten, so dass jeder unbeachtet der Lautstärke in der Stadt, die Sehenswürdigkeiten wahrnehmen konnte. Auch das Ruhrmuseum in Essen beeindruckte besonders und zeigte zusammen mit einer Grubenführung im Bergbaumuseum in Bochum die Geschichte der Kohle in NRW besonders eindrücklich. Eine abschließende Onlineevalutation zeigte die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler über die Begegnung in Reken, die Verabschiedung am Freitag in Ahaus war für alle zu früh, sie freuen sich auf den zweiten Projektteil in Polen.

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