„Fremde werden Freunde“

|   Ahaus

„Fremde werden Freunde“ - zu dem im Frühjahr stattgefundenen ersten Teil des ukrainisch-polnisch-deutschen Austauschprojektes gab es nun eine Fortsetzung. Vom 3. bis 9. November war die Mittelstufe des beruflichen Gymnasiums mit ihrer Lehrerin Rita Kemper und ihrem Lehrer Mathias Kemmerling zu einem Gegenbesuch in Polen eingeladen. Die ersten Tage verbrachte die Gruppe bis zum Dienstag in Chodziez und lernte die Schule und die Heimat der polnischen Partner kennen. Es stand neben dem Schulbesuch zum Beispiel die Besichtigung des international agierenden Möbelunternehmens Europol, eines großen Arbeitgebers in Chodziez, auf dem Programm, ein gemeinsamer Besuch eines Bowlingcenters machte viel Spaß.

Ab Mittwoch war die trinationale Gruppe in der Nähe von Krakau untergebracht. Das Skigebiet Sakopane mit seiner Skischanze und dem unglaublichen Ausblick auf die Gebirgszüge der Hohen Tatra gaben eine wunderschöne Kulisse. Neben der Besichtigung der Herzensstadt der Polen, Krakau mit dem jüdischen Viertel und den Tuchhallen war auch der Besuch in Wieliczka, eines der ältesten und bekanntesten Salzbergwerke der Welt und Teil eines UNESCO- Kulturerbes, sehr beeindruckend. Die Abende nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Arbeit am Projekt „Strangers get friends“ Außerdem gab es Kennenlernspiele, Sprachanimationen, ein Lagerfeuer mit „Krakauer Würstchen“ und traditionellen ukrainischen Tänzen, Gesellschaftsspiele sowie eine Tanzveranstaltung.

Am Samstagmorgen verabschiedeten sich die Gruppen mit vielen neuen Eindrücken und Freundschaften schweren Herzens voneinander, um sich auf den Heimweg zu machen. Die deutsche Gruppe war am späten Samstagabend zurück in Ahaus.

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