Förderung für "Soundseeing 2021" an der LMA

|   Heek

Die Landesmusikakademie NRW in Heek erhält für "Soundseeing 2021" von der LWL-Kulturstiftung eine Fördersumme von 15.000 Euro. Der Förderkreis Alte Synagoge Epe e.V. in Gronau-Epe wird mit 37.000 Euro für das Projekt "Nicht nur Klezmer - Vielfalt erleben. Jüdische Musik von der Romantik bis heute" gefördert. Das Kuratorium der LWL-Kulturstiftung hat in der aktuellen Antragsrunde über 59 eingegangene Projektanträge beraten und vergibt mehr als eine Millionen Euro (1.037.345 Euro) an Förderungen. 24 Projektträger, die insgesamt 25 Kulturprojekte in und für Westfalen-Lippe realisieren, erhalten entsprechende Förderzusagen.

Die Landesmusikakademie kooperiert für das 2009 gegründete und spartenübergreifend ausgerichtete Klangkunst-Festival "Soundseeing" mit rund zehn Einrichtungen aus den Kreisen Steinfurt, Warendorf, Coesfeld und Borken sowie der Stadt Münster. Das Festival ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern mit seinem Zusammenspiel von Ausstellungen, Performances, Konzerten und Workshops ein Erleben von Klängen im Raum. Ein umfangreiches Vermittlungsprogramm, in das die Förderung fließen wird, flankiert das etablierte Format.
Das geplante Projekt des Förderkreises Alte Synagoge Epe e.V. ist eines von 24 Projekten, das seitens der LWL-Kulturstiftung im bundesweiten Festjahr "#2021JLID - Jüdisches Leben in Deutschland" gefördert wird. Dr. Georg Lunemann, Erster Landesrat und Kämmerer des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sowie stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LWL-Kulturstiftung: "Es ist uns ein Anliegen, die Vielfältigkeit unserer Kulturlandschaft auch im Kontext des bundesweiten Festjahres zu präsentieren. Es ist sehr beeindruckend, dass auch von kleineren Vereinen und Initiativen strahlkräftige Projekte mit viel Herzblut und Knowhow auf die Beine gestellt werden."

Der Verein plant eine aus mehreren Modulen bestehende und überörtlich ausgerichtete Veranstaltungsreihe, die jüdische Künstlerinnen und Künstler und jüdische Musik der vergangenen 200 Jahre in den Mittelpunkt stellt. Ziel des Projektes, das mit mehreren Kooperationspartnern realisiert wird, ist es, Menschen für die Vielfalt und den Reichtum der jüdischen Kultur zu sensibilisieren und über das Medium Musik einen Zugang zum Judentum zu ermöglichen. Die LWL-Kulturstiftung fördert das Projekt mit einer Summe in Höhe von 37.000 Euro.

Hintergrund: 
Insgesamt wurde in der jüngsten Beratungsfolge eine Summe von 1.037.345 Euro für 25 Projekte bewilligt. Davon fließen 615.500 Euro in neun Projekte aus verschiedenen künstlerischen Sparten. Die LWL-Kulturstiftung ergänzt ihre Fördertätigkeit um einen Förderschwerpunkt zum bundesweiten Festjahr "#2021JLID - Jüdisches Leben in Deutschland". In diesem Zusammenhang bewilligte das Kuratorium aktuell 16 Projekte mit einer Fördersumme in Höhe von 421.845 Euro, die zusammen mit acht weiteren Projekten aus vorherigen Beratungsfolgen das thematische Förderprogramm für das Festjahr stellen. Initiator von "#2021JLID - Jüdisches Leben in Deutschland" ist der in Köln ansässige Verein "321 - 2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Als dessen Partner tragen die LWL-Kulturstiftung, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) das Themenjahr in die Regionen Westfalen-Lippe und Rheinland.

Weitere Informationen zum Förderschwerpunkt sind auf der Internetseite der LWL-Kulturstiftung veröffentlicht: https://www.lwl-kulturstiftung.de/de/2021jlid/

Die LWL-Kulturstiftung hat seit ihrer Gründung zum Jahreswechsel 2003/2004 rund 305 Projekte mit rund 32,1 Millionen Euro unterstützt. Alle Informationen zur Stiftung sowie zum Förderprogramm sind im Internet unter http://www.lwl-kulturstiftung.de abrufbar.

Die nächste Antragsfrist für Projekte ist der 28. Februar 2021.

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