Firma Ventana spendet Tornister für Vredener i-Dötzchen

|   Vreden

Gut möglich, dass bei dem ein oder anderen angehenden Erstklässler aus Vreden ein Schultornister unterm Weihnachtsbaum liegt. Etliche Exemplare im Wert von insgesamt 2000 Euro hat jetzt Judith Pennekamp von der Vredener Firma Ventana gespendet. Gemeinsam mit Silke Uelsmann von der Gemeindecaritas erläutert sie, worum es dabei vor allem geht. „Es ist wichtig, dass die Kinder einen guten Start haben“, sagt Judith Pennekamp, die gemeinsam mit ihrem Mann Stefan Schwanekamp das 240 Mitarbeiter zählende Unternehmen leitet. „Wenn man etwas für die Gesellschaft tun will, dann sollte man bei den Kindern anfangen. Wir bringen uns gerne ein.“

Es sei bekannt, dass Ventana sehr sozial eingestellt sei, erklärt Silke Uelsmann. „Das Unternehmen ist in Vreden ein Begriff, gerade auch, was das soziale Engagement angeht.“ Das werde nicht zuletzt an der „Glücksfabrik“ deutlich. Dabei handelt es sich um eine betriebliche Großtagespflegestelle für bis zu neun Kinder.

Zurück zu den Tornistern: Welche i-Dötzchen einen der Ranzen bekommen, das klären die Vredener Kindergärten zusammen mit der Gemeindecaritas. Silke Uelsmann hat alle Einrichtungen angeschrieben und gebeten, den entsprechenden Bedarf abzuklären. Von der Spende sollen sozial schwache Familien profitieren. „Die Kitas können sehr gut einschätzen, welche Familien bedürftig sind und wo die Tornisterspende den Familien-Etat deutlich entlastet.“

Die Kitas erhalten im November die Schulranzen und können sie anschließend an die Eltern weitergeben. „Wir müssen gerade in dieser Zeit darauf schauen, dass es den Familien gut geht“, sagt Judith Pennekamp mit Blick auf die diversen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Ein Anliegen, bei dem sie von Silke Uelsmann unterstützt wird. Judith Pennekamp schätzt deren Engagement auf privater Ebene und bei der Arbeit im Caritasverband.

Silke Uelsmann, Erzieherin und Sozialarbeiterin/-pädagogin, ist für den Fachdienst Gemeindecaritas zuständig und Ansprechpartnerin in den Kommunen Vreden und Gronau. Die gebürtige Vredenerin sieht sich als Bindeglied zwischen dem Caritasverband und der Kirchengemeinde. Sie begleitet und unterstützt Haupt- und Ehrenamtliche bei laufenden Projekten.

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