Feuerwehr war beim Stadtradeln sehr erfolgreich

|   Ahaus

Obwohl sie in der Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr sind, gehören sie nicht zum alten Eisen: Ottensteiner Feuerwehrleute haben für einen guten Zweck in die Pedale getreten. In 21 Tagen hat die Ehrenabteilung der Ottensteiner Feuerwehr 9417 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Die Aktion Stadtradeln hat schon Tradition bei den Feuerwehrleuten.   Die sportlichen Senioren haben dafür auch schon von der Bürgermeisterin eine Auszeichnung erhalten. Ihren Rekord vom vergangenen Jahr haben die Männer geknackt. Damals waren es „nur“ 8342 Kilometer gewesen. Das dafür gesponserte Geld erhielt im Jahre 2021 die Hilfsorganisation „Ottensteiner Familie in Not“.

Neben dem eingesparten Kohlendioxid war auch der gute Zweck für die Feuerwehrleute ein Ansporn, in die Pedale zu treten.

Neben dem Organisator Rudi Lindemann hatten sich diesmal noch weitere 13 Kameraden für diese Aktion registriert. Besonders fleißig war Hubert Rotering, der 1108 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt hat. Dicht gefolgt von dem ältesten Teilnehmer, Bernhard Baumeister, der mit 81 Jahren noch beachtliche 1075 Kilometer gefahren ist.   

Bei der Auswertung vom Stadtradeln der Stadt Ahaus haben die 14 Kameraden der Ehrenabteilung in der Kategorie Vereine / Verbände den 2. Platz und in der Gesamtwertung, mit 1341 Teilnehmer in 86 Teams, den 6. Platz eingenommen. Natürlich ist das für diese Altersgruppe eine besondere Leistung, aber es wird ja auch das ganze Jahr „trainiert“. Neben den vielen privat gefahrenen Kilometern geht es jede zweite Woche mit dieser Gruppe gemeinsam mit dem Fahrrad auf Tour. Hierbei werden auch jährlich bis zu 10.000 Kilometer geradelt.

Aber bei dieser Aktion ging es um mehr, natürlich um Kohlendioxid einzusparen aber auch um viel Geld für soziale Einrichtungen zu erradeln. Es hatten Sponsoren zugesagt, für jeden gefahrenen Kilometer 20 Cent zu spenden. Zusätzlich hatte  sich Josef Terhalle bereit erklärt, für jeden gefahrenen Kilometer 10 Cent für die gute Sache zu zahlen. Somit kam eine Summe von insgesamt 2.883 Euro zusammen.

Von diesem Geld wurden jetzt 1250 Euro dem Ghana-Kreis für die Herstellung eines Bohrbrunnen in Ghana überreicht. Die Installation eines Bohrbrunnen kostet nach Veranschlagung 5000 Euro. Diese Kosten werden zu 75 % vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bezuschusst. Der restliche Betrag kann von dieser Spende bezahlt werden. Das wichtigste ist, dass die Menschen in Ghana das lebensnotwendige saubere Wasser zu trinken haben.

Der Feuerwehrmusikzug erhielt 1000 Euro für die Förderung und Ausbildung junger Musiker. Das restliche Geld in Höhe von 633 Euro wurde dem Förderverein der Burgschule Ottenstein eV übergeben. Hiervon sollen für die Robotik-AG Anschaffungen gemacht werden.

Löschzugführer Michael Schnell ist begeistert. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wurde das Ergebnis in diesem Jahr nochmal übertroffen. “Wir alle können sehr Stolz auf unsere Ehrenabteilung sein, die im Alter zwischen 65 und 81 Jahren solche Leistungen abruft und das Ganze für den guten Zweck“, sagte er.

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