Feuerwehr Vreden blickt zuversichtlich nach vorne

|   Vreden

Sowohl die interne Jahreshauptversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes als auch die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vreden fanden im Gerätehaus Vreden statt. Es war bereits die 40. Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vreden, zu der Wehrführer Andreas Becking den Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch, Vertreter der städtischen Fraktionen und Verwaltung, den Kreisbrandmeister sowie viele Mitglieder der beiden Löschzuge Vreden und Ammeloe, des Musikzuges und der Jugendfeuerwehr begrüßen durfte. Alle Redner drückten in ihren Grußworten ihren großen Dank für die geleistete Arbeit im Jahr 2017 aus.

Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch bedankte sich ebenfalls im Namen aller Bürgerinnen und Bürger für den geleisteten Dienst. Er betonte, dass die Feuerwehr einen ungemein wichtigen Wert für die Stadt Vreden hat und lobte die gute Zusammenarbeit von Verwaltung und Führung der Wehr. Eine gute Ausstattung der Löschzüge ist der Stadt Vreden sehr wichtig. Die im Jahr 2017 beschaffte neue Drehleiter und das vor kurzem in Dienst gestellte neue Mannschaftstransportfahrzeug zeigen dies deutlich. Bereits in diesem Jahr steht ebenfalls noch die Neubeschaffung eines Tanklöschfahrzeugs für den Löschzug Vreden an. Auch die Planungen für den Neubau des Gerätehauses in Ammeloe laufen weiterhin auf Hochtouren. Auch die Absicherung der Kameraden und Kameradinnen wurde durch Aufstockung des Versicherungsschutzes auf das Maximum gesteigert. Wehrführer Andreas Becking bezeichnete die Beschaffung der Drehleiter im letzten Jahr als großen Meilenstein. Auch hier konnte man gemeinsam mit der Stadt Vreden eine optimale Lösung realisieren. Das Fahrzeug hat sich bereits in diversen Einsätzen bewährt und ist im Alltag nicht mehr wegzudenken.

Insgesamt sind die Einsatzzahlen im Jahr 2017 im Vergleich zum Jahr 2016 etwas gesunken. Für den Löschzug Vreden-Stadt gab es 153 Einsätze (2016: 163, 2015: 192). Hierbei kamen 3593 Einsatzstunden zusammen (2016: 4137). Der Löschzug Ammeloe rückte zu 40 Einsätzen aus (2016: 39, 2015: 65). Hierbei kamen 952 Einsatzstunden zusammen (2016: 1043). Durch die ehrenamtlichen Kräfte wurden somit insgesamt 193 Einsätze abgearbeitet.

Auch Kreisbrandmeister Johannes Thesing dankte den Kameraden und Kameradinnen für die geleisteten Einsatz- und Übungsstunden im Jahr 2017. Ihn erfreute auch die große Anzahl der Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, denn sie sind die so wichtigen zukünftigen Mitglieder im aktiven Einsatzdienst. Die gute Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung, Politik und Feuerwehr lobte er ebenfalls. Auch die hohe Anzahl an Einsätzen für eine rein freiwillige Feuerwehr ohne hauptamtliche Kräfte beeindruckte ihn sehr. Die gute Zusammenarbeit aller Wehren im Kreisgebiet zeigt, dass der gesamte Kreis Borken sehr gut aufgestellt ist.

Als Rückblick auf das Jahr 2017 waren einige sehr gelungene Veranstaltungen zu nennen wie der Tag der offenen Tür und die Einweihung der neuen Drehleiter des Löschzugs Vreden-Stadt. Auch ein gemeinsames Herbstfest aller Züge wurde in der Schützenhalle Gaxel gefeiert. Die stark aufgestellte Jugendfeuerwehr konnte hier ebenfalls positiv genannt werden. Am Leistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Borken 2017 in Ottenstein nahm je eine Gruppe beider Löschzuge erfolgreich teil. Die Vertreter der städtischen Fraktionen waren sich einig, dass sie alle gemeinsam hinter der Freiwilligen Feuerwehr Vreden stehen und diese auch in Zukunft unterstützen werden. Auch ihnen ist dieses „besondere Ehrenamt“ sehr wichtig.

Als Personalie wurde auf der Versammlung Manfred Rotering in seinem Amt als Löschzugführer des Löschzuges Ammeloe für weitere sechs Jahre bestätigt. Frank Cichetzki wurde aus seinem Amt als stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart verabschiedet. Nils Temminghoff wurde als neuer stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart ernannt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden darüber hinaus einige Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und Ehrungen für den Übertritt vom aktiven Dienst in die Ehrenabteilung ausgesprochen. Der Bürgermeister dankte allen Geehrten für ihr ehrenamtliches Engagement. Zudem konnten zahlreiche Kameradinnen und Kameraden nach Absolvieren der erforderlichen Lehrgänge befördert werden.

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