Feldprozession als Stationsgang fand gute Resonanz

|   Heek

Auf eigene Faust konnte jeder, der wollte, die Feldprozession als Stationsgang durch die Nienborger Bauernschaften erleben. Dieses neue Angebot, bei dem an den vier Stationen neben gedruckten (analogen) Texten auch digitale Angebote in Form von QR-Codes vorhanden waren, wurde sehr gut angenommen, denn insgesamt schauten sich allein 127 Personen die QR-Codes an und viele weitere nutzten das gute Wetter und machten sich zu Fuß, per Rad oder Auto auf den Weg und hielten an den Stationen inne um zu beten, die Impulse zu lesen oder der Musik zu lauschen.

Die Organisatoren zeigen sich hocherfreut, dass die Aktion so gut angenommen wurde. Das zeige, so eine der Mitorganisatoren, dass die Menschen, vielleicht auch besonders in diesen Zeiten, nach Halt, Orientierung und nach Trost, Heilung und Zuspruch suchen. Dieser konnte beim Gang durch die Felder erfahren werden – durch die Natur selber und in Verbindung mit Musik und Texten, in denen sich jeder in seiner persönlichen Lebenssituation wiederfinden könne. Die KLJB Nienborg hatte die Station am Sebastian gestaltet hat, das ist die Station für die Landwirtschaft.

In kurzen Gesprächen am Rande der Feldprozession stellte sich heraus, dass manche Teilnehmer es besonders gut fanden, dass es durch diese Aktion möglich war, die Feldprozession wieder einmal selber zu besuchen. Denn sonst, so die Aussage mehrerer älterer Besucher des Stationsgangs, sei der Weg zu weit oder die Uhrzeit nicht immer passend. So aber konnten sie den Weg antreten, wann und wie es ihnen am besten möglich war und das freute alle sehr. Eine gelungene Aktion die es wert ist, dass über eine Fortsetzung auch in Corona freien Jahren nachgedacht wird.

« Zurück zur Übersicht
Ein Angebot von