Familienforschung online mit der AG WMGEN

|   Vreden

Nach einjähriger Pause fand die 74. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Westmünsterland-Genealogie (AG WMGEN) in Vreden im "kult“-Gebäude statt. Das Interesse war groß, was sich durch die über 60 Besucher bestätigte. Georg Weitenberg begrüßte die Mitglieder und Interessenten, unter anderem auch den Vorsitzenden der Gesellschaft für historische Landeskunde im westlichen Münsterland (GhL) Dr. Bruno Fritsch sowie die Heimatpflegerin des Kreises Borken, Christel Höink. Dann stellte Josef Wilkes als Mitglied des neuen Orgateams den heutigen Stand der Arbeitsgemeinschaft vor. Innerhalb der AG hatte der Rücktritt von zwei Sprechern im letzten Jahr für Verwirrung gesorgt, daher fand eine längere Pause statt. Nun hat die AG nach über 50 Jahren des Bestehens wieder ein Update erfahren. Weiter zeigte Herr Wilkes verschiedene Findmittel und Datenquellen im Internet auf.

Bernd Theo Grimmelt erklärte die DSGVO, die europäische Datenschutzgrundverordnung. Er zeigte Fakten und Hinweise auf, die nach der Neuverordnung für die Arbeitsgemeinschaft unerlässlich sind und das diese Regelungen auch auf der privaten Homepage zutrifft. Über den Stand der Mitglieder berichtete Rudolf Welberg. Zurzeit seien über 300 Mitglieder registriert, wobei diese nicht nur aus Deutschland seien.

Zu der Datenbank der Arbeitsgemeinschaft gab Ewald Werger den Datenstand von zurzeit über 630.000 Einträge an. Ob Totenzettel, Sterbeanzeigen, Einwohnerlisten oder Ortsfamilienbücher sowie private Forschungsergebnisse, alle Daten tragen zu den durchsuchbaren Informationen der Datenbank bei. Ferner gab er Hinweise über die Vereinfachung von Dateneingaben per eigens entwickeltem Programm. Selbstverständlich würde sich die AG über weitere Daten-Zusendungen freuen, nicht nur von Heimatvereinen, sondern gerne auch von einzelnen Familienforschern. Nur vom sechsköpfigen Orgateam allein ist diese Arbeit nicht zu schaffen. Deshalb an dieser Stelle ein Aufruf an Interessierte, die helfen wollen, vorliegende Daten per Computer zu erfassen. Die Sammlung Genealogischer Daten in einer Datenbank, auf die alle Mitglieder Zugriff haben, vereinfacht nicht nur das Suchen, sondern vermeidet oftmals eine Doppelarbeit einzelner Familienforscher.

Viele Teilnehmer fanden sich zu Gesprächsgruppen zusammen und hatten für den Austausch von Aktivitäten der Mitglieder untereinander Zeit. Andere Teilnehmer nahmen gerne die Möglichkeit wahr, bei einer speziellen Führung durch das neue kulturhistorische Zentrum des Kreises Borken, das "kult" zu erkunden. Weitere Informationen zur Arbeitsgemeinschaft WMGEN finden Sie unter www.wmgen.de

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