Erster Spatenstich für Rathauserweiterung

|   Vreden

Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch begrüßte Vertreter der verschiedenen am Erweiterungsbau beteiligten Gruppen, bevor der symbolische erste Spatenstich geleistet wurde. Eine Erweiterung des Rathauses ist nötig geworden, da die Aufgabenfülle im öffentlichen Bereich und die damit einhergehenden Anforderungen stetig gestiegen sind. In einem Werkstattverfahren wurden im letzten Jahr Vorschläge zum Erweiterungsbau eingereicht, zusätzlich kamen verschiedene Ideen und Anregungen aus Politik und Verwaltung. Mit der Planung der Rathauserweiterung wurde das Architekturbüro Burhoff + Burhoff aus Münster beauftragt, deren Vertreterin Beate Burhoff beim ersten Spatenstich in Vreden anwesend war. Zusätzlich arbeiteten Mitglieder der im Rat vertretenen Parteien und der Wählergruppe in der Planungsbegleitgruppe mit. Daher ließen es sich Alfons Effing, Hermann Geesink, Hermann Hildring, Heinrich Noldes und Gerd Welper auch nicht nehmen, beim ersten Spatenstich anwesend zu sein. "Konstruktive Ideen und auch Einsparmöglichkeiten wurden in dieser Gruppe erarbeitet, so dass wir insgesamt eine zukunfts- und erweiterungsfähige Lösung erhalten haben mit einem hohen Maß an Flexibilität, die unter den vorliegenden Gegebenheiten optimal ist", so Bürgermeister Dr. Holtwisch. Der einstimmige Ratsbeschluss zur Rathauserweiterung und die Vergabe der Rohbauarbeiten an ein Vredener Unternehmen würden ihn besonders freuen. Direkt an Stefan Einck und Andreas Hella von der Bauleitung der Firma Heinrich Temmink GmbH & Co KG gewandt, äußerte er den Wunsch, dass trotz der angespannten Lage im Bauwesen der Erweiterungsbau pünktlich fertig werde. Es sei geplant die Büros "vor der Kirmes" des kommenden Jahres zu beziehen.

Nicht nur das Rathaus wird erweitert, das Rathausumfeld wird sich auch ändern. Die Alstätter Straße wird wieder, so wie früher, geradeaus in die Stadt führen und die Parkplatzsituation wird optimiert mit neuen Parkplätzen, die für die heutigen breiteren Autos entsprechend breiter erstellt werden.  Während der Bauphase werde es gewisse Einschränkungen geben, die aber so gering wie möglich ausfallen würden, bemerkte Bürgermeister Dr. Holtwisch, bevor er den an der Planung beteiligten Personen seinen Dank aussprach. Bernd Brüggemann, Leiter der Fachabteilung Gebäude bei der Stadt Vreden berichtete, dass es noch eine hoffentlich nur kurze Verzögerung des Baubeginns geben werde, der Kampfmittelräumdienst müsse ein Verdachtspunkt im Boden untersuchen, bevor die Bauarbeiten richtig losgehen könnten.

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