Erste Impfaktion für pädagogisches Personal abgeschlossen

|   Stadtlohn

Wie in den anderen Kommunen im Kreis Borken wurde in Stadtlohn das Personal der Grundschulen und der Kindergärten gegen das Corona-Virus geimpft. Dazu hat die Stadtverwaltung im Gebäude der ehemaligen Marienschule zwei Impfstraßen eingerichtet, in denen insgesamt 339 Personen die erste Impfung mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca erhalten haben.

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte festgelegt, dass das Personal der Grundschulen, Kindergärten und Kindertagesstätten vorrangig geimpft werden soll. Diese Impfung sollte ausnahmsweise nicht am Impfzentrum des Kreises Borken in Gescher/Velen, sondern in den Kommunen stattfinden.

Thomas Gausling von der Stadtverwaltung war dafür zuständig. „Das Impfzentrum des Kreises in Gescher/Velen ist sehr gut organisiert und funktioniert vorbildlich. Trotzdem sollten die Kommunen in diesem Fall eine Impfung vor Ort ermöglichen. Also haben wir ein Gebäude vorbereitet, zwei Stadtlohner Ärzte mit medizinischem Fachpersonal gesucht und gefunden, die Lagerung des Impfstoffes organisiert und alles andere vorbereitet, was es so vorzubereiten gab. Vier Minuten waren pro Person geplant“, schildert er. „Der erste Freitagnachmittag lief reibungslos. Doch dann kam der Stopp für den Astra-Zeneca-Impfstoff... Dadurch wurden plötzlich alle Planungen für den zweiten Impftermin am 19.03.2021 über den Haufen geworfen.“ Zwar war der Impfstopp nach kurzer Zeit wieder aufgehoben, doch ließen sich dessen Folgen nicht so einfach abstellen. „In Stadtlohn haben wir uns dazu entschieden, den ausgefallenen Freitag einfach auf Samstag, den 27.03.2021, zu verschieben“, erklärt Gausling.

Und so kam es dann auch: Am Samstagabend waren alle, die geimpft werden durften und wollten, mit der ersten Dosis versehen. Thomas Gausling ist dankbar dafür, dass die Ärzte und deren Mitarbeiter so flexibel waren, auch an einem Samstag zu impfen, so dass alles noch vor den Ferien abgewickelt werden konnte.

Insgesamt wurden 339 Personen der vier Stadtlohner Grundschulen und der Kindertageseinrichtungen in zwei Impfstraßen an drei Nachmittagen geimpft.

Die nicht gebrauchten Ampullen wurden schnellstmöglich in einer Kühltasche zum Impfzentrum nach Gescher/Velen gebracht.

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