Erneute Zertifizierung für Ahauser Traumazentrum

|   Ahaus

Das lokale Traumazentrum des Ahauser St. Marien Krankenhauses wurde für die Sicherstellung einer optimalen Versorgung Schwerverletzter von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert. Das Zertifikat nahm der Leiter des Traumazentrums und Chefarzt der Abteilung für Unfall- und orthopädische Chirurgie, Dr. Bernhard Stratmann, entgegen.

Nach einem Unfall zählt jede Minute, so ist ein zentrales Kriterium für die Auszeichnung die garantierte Aufnahme von Schwerverletzten - rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Hierfür steht jederzeit ein Chirurg mit der Zusatzbezeichnung „spezielle Unfallchirurgie“ bereit. „Die Zertifizierung ist eine wichtige Bestätigung unserer Arbeit, die wir an höchsten Qualitätskriterien auslegen. Für die Versorgung von Unfallopfern bieten wir spezielle personelle, strukturelle und apparative Ressourcen“, so Stratmann. Patienten profitieren in einem zertifizierten Traumazentrum im Falle eines Unfalls insbesondere von einer noch besseren und schnelleren Versorgung.

Die Zusammenarbeit des Ahauser Traumazentrums mit weiteren Zentren innerhalb eines Traumanetzwerks der DGU garantiert außerdem jedem Unfallopfer innerhalb kürzester Zeit in einer auf die Schwere seiner Verletzung spezialisierten Klinik versorgt und behandelt zu werden. „Durch dieses Engagement mit anderen lokalen, regionalen und überregionalen Traumazentren sichern und verbessern wir die flächendeckende Versorgung von Schwerverletzten“, erklärt Stratmann. Das Zertifikat besitzt eine Gültigkeit von drei Jahren. Erstmals wurde das Ahauser Traumazentrum 2014 von der DGU zertifiziert.

« Zurück zur Übersicht
Ein Angebot von