Einheitliche Regelung für Freiwillige Feuerwehren

|   Vreden

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren leisten einen extrem wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit. Die mit den Aufgaben der Funktionsträger verbundene Verantwortung und das hohe Engagement in diesem Ehrenamt soll durch eine angemessene Aufwandsentschädigung berücksichtigt werden. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass den ehrenamtlichen Führungskräften der Freiwilligen Feuerwehr eine Aufwandsentschädigung zu zahlen ist. Mit diesem Thema beschäftigte sich der Rat der Stadt Vreden und hat den Beschluss einstimmig gefasst.

Der Aufwand für die Tätigkeit als Leiter der Feuerwehr hängt sehr von örtlichen Verhältnissen ab. Je nach örtlichen Gegebenheiten kann sich die Höhe der Aufwandsentschädigung für Leiter von Feuerwehren zwischen der Pauschalentschädigung von Ratsmitgliedern (Mindesthöhe) und der pauschalen Gesamtentschädigung von Fraktionsvorsitzenden (Höchstmaß) bewegen.

Die Stadt Vreden hat mit den Städten Gescher, Stadtlohn und Rhede als sogenannte Kommunen mittlerer Größenordnung des Kreises Borken eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet. In der Arbeitsgruppe wurde anhand der bestehenden Verhältnisse in den einzelnen Kommunen ein gemeinsamer Vorschlag für eine künftig einheitliche Regelung erarbeitet. Als künftige Zielgröße einer Aufwandsentschädigung eines Wehrführers wurde der zweifache Satz der Entschädigung eines Ratsmitgliedes in der jeweiligen Größenordnung der Kommune befürwortet.

Die Erhöhung der Aufwandsentschädigungen soll allerdings nicht in einem Schritt, sondern stufenweise erfolgen:

a) ab Juli 2018 auf den 1,5-fachen Satz eines Ratsmitgliedes,
b) ab Juli 2020 auf den 2-fachen Satz eines Ratsmitgliedes.

 

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