Ehrenamtliche treffen sich zum Dankeschön-Abend

|   Stadtlohn

„Freude geben, ist das Größte im Leben.“  Dieser Leitspruch  ist seit dem 13. Januar 1983 das Programm des damaligen Freundeskreises der Johannesschule, Förderschule, und des jetzigen Johannes-Förderwerkes in Stadtlohn. Die Ehrenamtlichen vom Johannes-Förderwerk trafen sich wie  alljährlich im Januar zum Dankeschön-Abend in der Johannesschule.

Franz Marpert  zeigte  den zahlreich erschienenen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen aus der Johannesschule, dem Johannes-Lädchen und  aus der Johannes-Reithalle das Dokument aus dem Jahr 1983. Elisabeth Marrek, die erste Vorsitzende des Johannes-Förderwerkes, hatte seinerzeit das Programm in Gedichtform geschrieben, Heinz Jansen hatte es kalligrafisch in Barockschrift gestaltet. Die Anwesenden waren vom Inhalt des Förderkreis- Programms beeindruckt. Ferner zitierte Marpert aus einer Schülerrede zur Schulentlassung  am 30. Juni1982: „Ich war damals nämlich am Ende und bekam nur Vorwürfe, keine Hilfe. Ich zählte einfach nicht mehr. Seitdem ich die Johannesschule besuche, macht mir das Lernen Spaß. Ich bekomme Hilfe.“

Alfred Kramer, erster Vorsitzender vom Johannes-Förderwerk und von  Fortuna,  bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen für ihre Hilfe und Unterstützung in den Einrichtungen. Ohne die Ehrenamtsarbeit wären die zahlreichen Aufgaben in der Bildung, Erziehung, Therapie, Integration und Inklusion in der Trägerschaft des Johannes-Förderwerkes und von Fortuna  nicht zu stemmen. Mit den mit den Händen erwirtschafteten  finanziellen  Mitteln würden viele integrative und inklusive Aufgaben gelöst. Dass Integration und Inklusion  gelingen, zeigen unter anderem Fauzi  Mohammed aus dem Irak, der in Stadtlohn als Flüchtling lebt, ehrenamtlich in der Holzwerkstatt mitarbeitet, und Franz Josef Vennemann, der schon  15 Jahre die Kollegen  in der Holzwerkstatt ehrenamtlich unterstützt. Sie nahmen freudig am Dankeschön-Abend mit einem Imbiss und einem Glas Bier teil.

Vorsitzender Kramer bat die Anwesenden im neuen Jahr 2018 weiterhin um Unterstützung in allen Bereichen. Besonderer personeller Bedarf bestünde im Bereich der Holzwerkstatt und im textilen Bereich. Beim Ponyreiten an Sonntagen würden dringend im Wechsel Personen für die Leitung gesucht.

 

 

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