„Earth Hour“ am 28. März als Zeichen für den Klimaschutz

|   Kreis Borken

Der WWF ruft für diesen Samstag, 28. März, erneut zur "Earth Hour" auf. Ab 20.30 Uhr löschen dazu weltweit Menschen für eine Stunde das Licht, um ein gemeinsames Zeichen für unseren lebendigen Planeten und den Klimaschutz zu setzen. Auch wenn die Aktualität des Themas "Klima" derzeit aufgrund der nie dagewesenen Situation rund um das Corona-Virus etwas in den Hintergrund rückt, sollte die Daueraufgabe Klimaschutz nicht vergessen werden. "Zwar ‚atmet‘ unser Planet derzeit ohnehin aufgrund des vielerorts vorliegenden Stillstands durch, doch die mit dem Klimawandel und der globalen Erwärmung einhergehenden Herausforderungen – Artensterben, Waldbrände, Dürren und Überflutungen – bestehen weiterhin", sagt Rouven Boland, Klimaschutzmanager des Kreises Borken. "Wenn es der Menschheit nicht gelingt, die globale Erwärmung zu begrenzen, drohen schlimme Folgen für Mensch und die Natur, wie wir sie kennen."

Vielleicht könne so die derzeitige Krise später rückblickend auch als Chance begriffen werden, in der das alltägliche Handeln reflektiert werde und sich zum Beispiel die neuen Möglichkeiten der Interaktion – Videotelefonie oder Telefonkonferenzen – etablieren könnten. Auch wenn sich der persönliche und soziale Kontakt so nicht ersetzen lasse, so bestehe im Sinne des Klimas doch die Hoffnung, dass sich Inlandsflüge, Fahrten zu Besprechungen und etliche weitere "Wege" durch eine kommunikative Fortentwicklung einsparen lassen.

Vielerorts wird derzeit für den unermüdlichen Einsatz der vielen Helfer in der Corona-Krise durch abendlichen Applaus ein Zeichen des aufrichtigen Dankes gesetzt. An diesem Samstagabend bietet es sich an, sowohl den Helfern zu danken als auch durch das Löschen des Lichts ein Zeichen für den Klimaschutz und den Schutz unseres Planeten zu setzen.

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