DRK-Mitarbeiterinnen schließen Marte-Meo-Ausbildung ab

|   Kreis Borken

Vier Mitarbeiterinnen des Roten Kreuzes im Kreis Borken haben ihre Ausbildung zum Marte-Meo-Therapist nach fast zweijähriger Ausbildung abschließen können.

Marte Meo wurde von der Holländerin Maria Aarts entwickelt. Der Name ist aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet sinngemäß, etwas „aus eigener Kraft“ erreichen. Etwas „aus eigener Kraft zu erreichen“ ist die Grundidee und zugleich Programm dieser einfachen, konkreten und praktischen Form der Unterstützung von Eltern in Fragen der Erziehung, Entwicklungsbegleitung von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen.

Der Anspruch von Marte Meo ist, Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen von Kindern zu unterstützen, ihre Fähigkeiten im Umgang mit Kindern zu (re-)aktivieren und auszubauen. Durch das Zeigen (im Video von Alltagssituationen) förderlicher Interaktionen mit dem Kind sollen die Erwachsenen unterstützt und ermutigt werden, ihre eigenen, bereits vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen, um die Entwicklung des Kindes anzuregen und zu begleiten.

Beim Roten Kreuz wird diese Methode bereits seit vielen Jahren in der Autismusambulanz erfolgreich genutzt. Die vier erfolgreichen Absolventinnen setzen ihr neues Wissen ab sofort in der Arbeit in der Autismusambulanz (Thea Rose und Dorothee Harmeling), der erzieherischen Hilfen (Lydia Lindemann) und im ambulant betreuten Wohnen (Franziska Jöhren und Dorothee Harmeling) ein. Fünfte Teilnehmerin war Mareike Nienhaus.

Ausgebildet wurden alle von Silke Korte, Leiterin der Autismusambulanz und Marte-Meo-Supervisorin.

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