Dreifach verdienter Ruhestand

|   Kreis Borken

Helmut Reichert und Richard Riedel, beide aus Ahaus, sowie Kreissozialamtfrau Gertrud Tekampe aus Vreden sind in den Ruhestand getreten. Landrat Dr. Kai Zwicker verabschiedete die beiden Bediensteten der Kreisverwaltung im Beisein des Personalratsvorsitzenden Stefan Pelz im Rahmen einer kleinen Feierstunde und dankte dabei für ihre engagierte Arbeit.

Helmut Reichert absolvierte eine Ausbildung zum Industriemechaniker und arbeitete dann viele Jahre in verschiedenen Funktionen in der Privatwirtschaft. 2009 trat er in den Dienst des Kreises Borken und war bis 2013 als Hausmeister am Berufskolleg für Technik sowie an der Hans-Christian-Andersen-Schule in Ahaus tätig. Danach übernahm er im Fachbereich Verkehr Aufgaben im Bereich der Verkehrssicherheit. Dazu gehörte vor allem die mobile Geschwindigkeitsüberwachung.

Verwaltungsdirektor Richard Riedel hat den 56 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählenden Fachbereich Bauen, Wohnen und Immissionsschutz der Kreisverwaltung 18 Jahre lang geleitet. Besonders wichtig waren ihm immer der enge Austausch mit den Städten und Gemeinden seines Zuständigkeitsbereichs und der intensive Kontakt zu den Antragstellenden, Architektinnen und Architekten und Planungsbüros. Anhand der von ihm gelebten Leitlinie "Wir sind eine Baugenehmigungs- und keine Bauverhinderungsbehörde" hat er auch bei schwierigsten Problemstellungen stets Lösungswege aufgezeigt und bei widerstreitenden Interessen ausgleichend gewirkt. Richard Riedel hatte bereits seine Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst beim Kreis Borken absolviert und später dann berufsgleitend das Kommunaldiplom im Rahmen eines Studiums an der Verwaltungsakademie Münster erworben. Seine erste berufliche Station war im Sozialamt. Dann wurde er zum Ausbildungsleiter berufen. Anschließend übernahm er die Leitung des Kreistagsbüros und der Kommunalaufsicht, bevor er schließlich 2003 Leiter des Fachbereichs Bauen Wohnen und Immissionsschutz wurde.

Gertrud Tekampe absolvierte nach Schulabschluss das Studium der Sozialpädagogik in Münster und machte dann 1981 ihr Anerkennungsjahr beim Kreis Borken. Als Sozialpädagogin war sie mit Unterbrechung durch Erziehungsurlaub bis zum Jahr 2000 m Kreisjugendamt tätig. Anschließend wechselte sie in den Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreisgesundheitsamtes in der Nebenstelle Ahaus. Dort beriet und begleitete sie Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtverhalten, unterschiedlichen Behinderungen und in Lebenskrisen.

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