"Der Katastrophenschutz muss mehr Priorität bekommen"

|   Kreis Borken

Dürre, Stürme, Überflutungen: Die Zahl der Umweltkatastrophen nimmt zu. Unabhängig von den Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes werden diese auch weiter zunehmen. Die Menschen im Kreis Borken bekommen dies über unterschiedliche Wege mit: Es gibt mehr Brände, die Überflutungsgefahr steigt und die Anzahl von Sturmereignissen nimmt zu.

"Die Auswirkungen, die wir jetzt spüren, sind erst der Anfang dessen, was kommt. Man darf nicht vergessen: Die Erhitzung der Erde schreitet mit jedem Jahr, das vergeht, voran", sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus. "Um den Menschen im Kreis Borken schnell helfen zu können, brauchen wir einen gut aufgestellten Katastrophenschutz. Davon möchte ich mir im Rahmen meiner Sommertour ein genaues Bild machen. Ich sehe es als meine Pflicht festzustellen, ob wir für Extremereignisse gewappnet sind. Dazu gehören Menschen, Material und natürlich die Einsatzbereitschaft."

Die Raesfelderin möchte dazu Termine in jeder Kommune ihres Wahlkreises wahrnehmen, bei dem sie mit Verwaltungen und Feuerwehren über den aktuellen Stand des Katastrophenschutzes spricht. Die ersten Termine sind bereits vereinbart worden. Darüber hinaus steht der Austausch mit weiteren für den Katastrophenschutz wichtigen Organisationen auf dem Programm, darunter das Technische Hilfswerk und das Deutsche Rote Kreuz.

"Am Ende ist es wichtig, dass wir den Menschen schnell helfen können. Dazu müssen wir ausloten, an welchen Schrauben wir noch drehen müssen. Das muss auch interkommunal erfolgen, denn wie wir beim Ahrtal gesehen haben, braucht es bei solchen Ereignissen schnelle Hilfe von überall", so Nadine Heselhaus.

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