Das deutsche Schulsystem verständlich gemacht

|   Vreden

Welche Schulabschlüsse gibt es? Ist es Pflicht, zur Schule zu gehen? Warum soll mein Kind nach zwei Jahren Deutschförderung die Schule wechseln? Derartige Fragen sowie die vielen Möglichkeiten und Chancen, die das nordrhein-westfälische Schulsystem bietet, standen jetzt im Mittelpunkt einer öffentlichen Informationsveranstaltung in Vreden. Eingeladen dazu hatte das "Kommunale Integrationszentrum Kreis Borken" (KI) zusammen mit Andrea Dingslaken (Integrationsbeauftragte der Stadt Vreden) und den örtlichen Schulen alle Eltern, die in jüngster Zeit aus verschiedensten Ländern und Kulturkreisen ins Stadtgebiet gekommen sind. Rund 40 Zugewanderte nahmen die Gelegenheit wahr, sich im städtischen Gymnasium mit den ihnen bislang unbekannten Bedingungen und Abläufen im hiesigen Schulwesen vertraut zu machen.

Besonderheit dabei: Die beiden KI-Mitarbeiter Norbert Lüttmann und Sascha Friedrichs konnten bei ihrem Vortrag auf die Unterstützung von ehrenamtlich tätigen Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern bauen, die für die Übersetzung in vier Sprachen sorgten. Dank dieser Unterstützung konnten die anwesenden Eltern, die teilweise die deutsche Sprache erst in geringem Maße beherrschen, gut den Ausführungen folgen und anschließend auch gezielt Fragen stellen.

 

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