Dankbare Erinnerung an Wolfgang Tietze

|   Kreis Borken

Der Kreis Coesfeld trauert um Wolfgang Tietze. Der ehemalige stellvertretende Landrat des Kreises Coesfeld ist Ende Juli im Alter von 79 Jahren überraschend verstorben. Der Ascheberger gehörte von 1975 bis 2004 dem Kreistag des Kreises Coesfeld an und hatte von 1979 bis 1999 das Amt des stellvertretenden Landrates inne. In dieser Zeit arbeitete er in mehreren Ausschüssen des Kreistages mit – unter anderem im Schul-, Finanz- und Sozialausschuss.

Für den Kreis Coesfeld war er darüber hinaus auch viele Jahre in den Gremien der Sparkasse Coesfeld aktiv tätig und legte in diesen Jahren zugleich auch den Grundstein für die heutige Sparkasse Westmünsterland. Auch später blieb er für Kreispolitik und Kreisverwaltung ein gefragter Ratgeber, der auf eine jahrzehntelange kommunalpolitische Erfahrung zurückgreifen konnte: Als Mitglied des Beirats für die Übergangszeit bis zur ersten Kreistagswahl im neu gegründeten Kreis Coesfeld hat Wolfgang Tietze maßgeblich zum Gelingen der Kommunalen Neugliederung in den 1970er-Jahren beigetragen. Ebenso hatte er am Aufbau der Partnerschaft mit dem brandenburgischen Kreis Ostprignitz-Ruppin entscheidenden Anteil. Für seine langjährigen Verdienste um die Bundeswehr wurde er 2002 mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr ausgezeichnet. 2003 erhielt er für sein großes politisches und soziales Engagement den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

In seinen vielfältigen Funktionen hat Wolfgang Tietze stets die Belange und das Wohl der Menschen im Kreis und darüber hinaus in den Mittelpunkt seines langjährigen Wirkens gestellt. Gemeinsam mit seiner Frau gründete er die „Inge und Wolfgang Tietze-Stiftung“, die viele Projekte unterstützen konnte. Bis zuletzt nahm er Anteil an der Entwicklung des Kreises Coesfeld – mit zahlreichen Besuchen und Gesprächen im Kreishaus. „Voller Dankbarkeit werden wir Wolfgang Tietze ein ehrendes Andenken bewahren; unsere Anteilnahme gilt seiner Familie“, betonen Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau.

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