Canisiusschüler besuchen Ahauser Tafel

|   Ahaus

Die beiden Kurse „Wirtschaft und Gesellschaft“ der Klassen 9 als Abschluss der Unterrichtsreihe „Armut in Deutschland“ besuchten die Ahauser Tafel. Gerade weil Deutschland ein sehr reiches Land ist, überrascht es vielleicht, dass circa 13 Millionen Menschen in relativer Armut leben; d.h. sie müssen mit weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens ihren Alltag bestreiten.

Auch die Ahauser Tafel versorgt regelmäßig 389 Menschen mit Lebensmitteln, die sie dort gegen einen geringen Geldbetrag kaufen können. Aber dadurch alleine kann sich die Tafel nicht finanzieren, sie ist angewiesen auf viel Unterstützung durch die Unternehmen, Sponsoren und besonders die Ehrenamtlichen. Auch in der Canisiusschule wurden in den vergangenen zwei Wochen bei der Aktion „Hilfe lässt sich stapeln“ viele Lebensmittel beigetragen, die direkt vor dem Besuch abgeholt wurden. Die Kunden der Tafel sind unter anderem Alleinerziehende mit ihren Kindern, aber zunehmend auch alte Menschen, deren geringe Rente nicht ausreicht.

Im Rahmen des Tafelbesuchs beantworteten zunächst Alexandra Perl, Koordinatorin der Ahauser Tafel, und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Helga Worbs alle Fragen, die sich im Laufe der Unterrichtsreihe ergeben haben. Anschließend wurden die Räumlichkeiten besichtigt – so auch das Kühlhaus, der Sortierraum und die Ausgabestelle -, so dass die im Unterricht besprochenen Aspekte sehr anschaulich und konkret erlebt werden konnten.

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