Bürgermeister mit dem Saubermobil unterwegs

|   Vreden

Das Saubermobil – seit Beginn dieses Jahres ist das Elektromobil des Vereins "Mit Hand und Herz e.V." in Vreden unterwegs. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Vredener Einrichtungen, den Schulen und weiteren Sozialstellen wie dem Jugendwerk Vreden befreien die Vereinsmitglieder an sieben Tagen in der Woche die Kirchdörfer und die Stadt von Müll. Unterstützt werden sie bei der Wartung und Instandhaltung des Fahrzeugs vom städtischen Bauhof. Nun hat auch Vredens Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp mit angepackt und sich im Live-Test ein Bild vom Fahrzeug gemacht. Bei der kleinen feierlichen Übergabe hatte der Verein ihn hierzu eingeladen.

"Wir haben in den ersten Monaten tolle Erfahrungen mit dem Saubermobil gemacht", berichtet Andreas Völkering, der die Arbeit mit dem Saubermobil koordiniert. "Die Einsatzzeiten sind bewusst während der gängigen Öffnungszeiten gewählt, um auf unser Saubermobil aufmerksam zu machen. Die Reaktionen sind bisher äußerst positiv", so Völkering. Auch Tom Tenostendarp ist sichtlich froh über den Einsatz der Ehrenamtlichen und der Unterstützer. "Das Saubermobil soll nicht die Arbeit des städtischen Bauhofs ersetzen – Ziel ist hier neben der Sauberkeit vor allem der integrative Ansatz. Dass das Mobil auch durch das Förderprogramm VITAL.NRW des Landes Nordrhein-Westfalens, die Sparkasse Westmünsterland und die Bürgerstiftung Vreden unterstützt wird, freut uns sehr."

"Danke an unseren Bürgermeister, der hier einen Nachmittag hinter die Kulissen des Saubermobils geschaut hat", so Andreas Völkering abschließend.

Wesentlicher Grundgedanke des Projektes ist es, das Umweltbewusstsein zu schärfen, Integration durch Gespräche zu fördern, Nachhaltigkeit zu vermitteln, mit Passanten ins Gespräch zu kommen etc. - es geht somit nicht nur primär um Stadtreinigung, sondern auch darum, gehandicapte und benachteiligte Gesellschaftsgruppen in eine strukturierte Arbeitssituation zu bringen. Das Mitfahren mit dem Mobil soll etwas Besonderes sein und nicht als "Strafe" wahrgenommen werden - diese Mitmachangebote sollen auch anderen interessierten Personen unterbreitet werden. Mit Schulen, Kindergärten oder anderen sozialen Einrichtungen wird gemeinsam überlegt, wie ein Programm gestaltet werden kann. Wer sich ebenfalls hier engagieren möchte, kann sich an die Ehrenamtlichen von Mit Hand und Herz e.V. wenden.

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