Bürgermeister Könning empfängt Jugendliche

|   Stadtlohn

Am Mittwoch, 3. Juli, fand ein besonderes Treffen im Rathaus statt. Bürgermeister Helmut Könning traf sich mit jungen Abgesandten des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, die ihm ihre politischen Forderungen übergaben. Ausgangspunkt dieses Zusammentreffens war ein Projekt, das im Politikunterricht einzelner Klassen des achten und neunten Jahrgangs stattgefunden hatte. Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war es, in Gruppen mit Gleichgesinnten eine eigene „Partei“ zu gründen. Dabei mussten sich die Jugendlichen zunächst auf ein Parteiprogramm einigen, das mindestens fünf Punkte umfassen sollte. Außerdem galt es, das Image und die Zielgruppe der zu gründenden Partei zu beachten: Wie soll die Partei in den Augen potenzieller Wähler wahrgenommen werden? Welchen Namen soll sie tragen? Welcher Slogan könnte für einen stimmigen Wiedererkennungseffekt sorgen? Je nach Jahrgangsstufe galt es dann mittels eines aussagekräftigen Wahlplakates oder einer Wahlkampfrede potenzielle Wählerinnen und Wähler in der Aula des Gymnasiums von den eigenen Positionen zu überzeugen.

Dies führte naturgemäß zu regen Diskussionen innerhalb der Schülerschaft. Einhellig entstand bei den Schülerinnen und Schülern der Wunsch, diese von den Jugendlichen vertretenen Positionen und Zukunftsperspektiven an höherer Stelle kundzutun, was die für das Projekt zuständige Lehrerin Gudula Hamachers-Dräger gerne umsetzte. Mit dem Anliegen der Schülerinnen und Schüler konfrontiert, zögerte Bürgermeister Könning nicht und lud Vertreter der Jugendparteien zu sich ins Rathaus ein. Diese übergaben die gesammelten Parteiprogramme, Reden und Wahlplakate an Herrn Könning, der sich Zeit nahm, jedes Programm ausführlich zu würdigen. Dabei stellte er fest, dass es häufig die gleichen Themen sind, die die künftige Wählerschaft umtreibt.

Ein großes Thema ist sicherlich der Umweltschutz und die Ressourcenschonung. Aber auch die Digitalisierung nimmt einen ebenso wichtigen Stellenwert ein. Hierbei betonen die Jugendlichen besonders den Stellenwert der digitalen Bildung, ein Anliegen, das der Bürgermeister nachvollziehbar findet: „Die Digitalisierung im Schulbereich kann dazu beitragen. das Lehren und Lernen vielfältiger, aktiver und interessanter zu gestalten.“ Neben diesen Hauptanliegen beschäftigen aber auch die Migrationspolitik sowie Sozial- und Wirtschaftsfragen die Schülerinnen und Schüler.

Als besonders positiv lobte Bürgermeister Könning die Europaverbundenheit aller Programme. Er ermutigte die Jugendlichen ausdrücklich, sich politisch zu engagieren, um an der demokratischen Gestaltung Stadtlohns teilzuhaben. Anton Borgers und Lukas Heming, Schüler der 9a, rekapitulierten das Treffen anschließend mit den Worten:  „Das ist eine tolle Gelegenheit, einmal ganz persönlich mit Herrn Könning über unsere Ideen zu sprechen.“

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