Bilinguales Sprachenzertifikat am BWV Ahaus überreicht

|   Ahaus

Insgesamt elf Auszubildende der lokalen Kreditinstitute VR-Bank Westmünsterland eG, Volksbank Gronau-Ahaus eG und der Sparkasse Westmünsterland nahmen zum Abschluss des Mittelstufenblocks die Zertifikate für ihre erfolgreiche Teilnahme am bilingualen Kurs „Advanced European Economics“ entgegen. Die stellvertretende Schulleiterin des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung Ahaus Jenny  Dalhaus beglückwünschte die angehenden Bankkaufleute zu ihren ausgezeichneten Ergebnissen, die sie in dem freiwilligen und insgesamt 24-Stunden umfassenden Kurs auf B2-Niveau gemäß des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen in den vier verschiedenen Kompetenzbereichen Rezeption, Produktion, Mediation und Interaktion gezeigt haben. Antonia von Raesfeld von der VR-Bank Westmünsterland eG wurde für ihre Leistungen besonders geehrt, da sie als Beste den Kurs absolvierte.

In ihrer persönlichen Ansprache unterstrich Jenny Dalhaus zunächst die zunehmende Bedeutung dieses fremdsprachlichen Bildungsangebots an ihrem Berufskolleg, indem sie insgesamt ein konstant hohes Interesse der kaufmännischen Auszubildenden an dem bilingualen Kurs feststellte. Sie hob dieses zusätzliche Engagement der Auszubildenden als positives Differenzierungsmerkmal gegenüber anderen Bewerbern bei der Stellenbesetzung hervor. Nicht nur vor dem Hintergrund der zunehmenden Europäisierung und Globalisierung der Märkte stelle der Arbeitsmarkt in der hiesigen grenznahen Region hohe fremdsprachliche Anforderungen an die zukünftigen Bankmitarbeiter, sondern auch die Integrationsmaßnahmen zur Bewältigung der Folgen der Flüchtlingskrise. Die Teilnahme an einem derartigen fremdsprachlichen Kurs habe somit nicht nur eine erhöhte berufliche Handlungskompetenz zur Folge, sondern sei darüber hinaus für die Arbeitgeber Ausdruck besonderer Motivation und Belastbarkeit der jungen Fachkräfte von morgen. Schließlich betonte sie noch, dass der bilinguale Fachunterricht ein wichtiger Baustein des Portfolios einer Europaschule sei.

Inhaltlich zeichnet sich der fremdsprachliche Differenzierungskurs, der durch den Fachlehrer Eugen Dräger geleitet wird, dadurch aus, dass zu behandelnde volkswirtschaftliche Inhalte fast ausschließlich in englischer Sprache vermittelt werden. Die Erarbeitung praxisnaher Fallstudien, der fremdsprachliche Umgang mit entsprechender Fachterminologie anhand von authentischen Texten, die Analyse fremdsprachlicher Videosequenzen und die Erarbeitung von Präsentationen zu einzelnen ökonomischen Fragestellungen wie der Jugendarbeitslosigkeit in Europa ermöglichten den Bankkaufleuten einen Perspektivwechsel und förderten darüber hinaus deren kommunikative und interkulturelle Kompetenz. Insgesamt wurden in dem Kurs die Kompetenzen der Lernenden dahingehend erweitert, wirtschaftliche Sachverhalte selbstständig in der Fremdsprache darzustellen, die einerseits für das spätere Berufsleben in einer global vernetzten Welt hinsichtlich der Mobilität wichtig sind und die andererseits ein mögliches, sich an die Berufsausbildung anschließendes ökonomisches Studium erleichtern.

So zogen dann auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser extracurricularen Qualifizierungsmaßnahme ein durchweg positives Fazit und freuten sich nach den Anstrengungen über den Erhalt des Fremdsprachenzertifikats durch die stellvertretende Schulleiterin Jenny Dalhaus.

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