BGZ informiert zum Forschungsprogramm

|   Ahaus

In einer Informationsveranstaltung für Rat und Ahauser Bürger/innen wird die Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH (BGZ) am Montag, 16. Mai 2022, ab 19 Uhr im Ratssaal der Stadt ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorstellen. Das bundeseigene Unternehmen wird in der Informationsveranstaltung außerdem die aktuellen Vorhaben am Zwischenlager-Standort Ahaus erläutern.

Hintergrund:
Die Genehmigungen für Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Ahaus läuft im Jahr 2036 aus. Für die ersten CASTOR-Behälter, die dort aufbewahrt werden, endet die Frist im Jahr 2032.

Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer geologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Mit solch einem betriebsbereiten Endlager für hochradioaktive Abfälle ist ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager sicher und zuverlässig aufzubewahren. Dabei führt die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen. Die BGZ weiß seit ihrer Gründung um die notwendige verlängerte Zwischenlagerung und bereitet sich seitdem darauf vor.

Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden: https://bgz.de/mediathek/#publikationen

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