Besuchergruppe erlebt Berlin

|   Kreis Borken

Als hätte die politische Hauptstadt für die Besuchergruppe aus dem Kreis Borken extra ihr bestes Kleid angezogen. Bei strahlend blauem Himmel erkundeten die Teilnehmer auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte den Reichstag und informierten sich über die aktuelle politische Lage.

Das Werbeverbot für Ärzte, die Ausweisung russischer Diplomaten und vor allem das Thema „Hartz-IV-Reformen“ interessierte die Mitreisenden. „Wir müssen einen Weg finden“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte, „wie wir die vielen Langzeitarbeitslosen zurück auf den regulären Arbeitsmarkt führen können. Wir leben in Zeiten von Rekordbeschäftigung, Wirtschaftswachstum und sprudelnden Steuereinnahmen. Da sollten wir uns schon Gedanken machen, wie wir den Menschen, die von Hartz-IV betroffen sind, eine Perspektive geben können.“

Auf der Tagesordnung der Gruppe aus dem Kreis Borken standen auch ein Besuch des Auswärtigen Amtes, der Deutschen Rentenversicherung und der Willy-Brandt-Ausstellung. Letzterer passte zu der Aussage einer Mitreisenden, die bezogen auf die Russlandpolitik fragte, wo denn die Ideen von Egon Bahr und Willy-Brandt zur Ostpolitik geblieben seien. Schließlich habe deren Ostpolitik geholfen, die Eiszeit zwischen West und Ost aufzubrechen.

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