Bericht attestiert Vreden solide Haushaltslage

|   Vreden

Vreden gehört zu den 25 Prozent der Kommunen mit den geringsten Verbindlichkeiten je Einwohner. Diese Feststellung und andere weitere Ergebnisse der überörtlichen Prüfung durch die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (gpaNRW) wurden dem Rat durch Kämmerer Jürgen Buckting vorgestellt. Geprüft von der Gemeindeprüfanstalt wird, ob sämtliche Gesetze und Weisungen bei der Ausführung der Haushaltswirtschaft eingehalten wurden und ob zweckgebundene Staatszuweisungen bestimmungsgemäß verwendet wurden. Weiterhin legt die gpaNRW ein Augenmerk auf die sachgerechte und wirtschaftliche Verwaltung einer Gemeinde. Dazu vergleicht die gpaNRW Gemeinden ähnlicher Größenordnung mittels Kennzahlen miteinander. Schwerpunktmäßig wurden folgende Bereiche bei der Stadt Vreden geprüft: Finanzen, Schulen, Sport- und Spielplätze und Verkehrsflächen. Zu den Feststellungen und Empfehlungen der gpaNRW hat der Bürgermeister Stellungnahmen abgegeben.

Im Vorbericht heißt es u.a.: "Im interkommunalen Vergleich stellt sich die Haushaltssituation der Stadt Vreden gut dar. Mit dem Haushaltsplan 2018 werden zwar für die Jahre 2018 bis 2021 negative Jahresergebnisse geplant, die Gemeinde verfügt aber über eine ausreichende Ausgleichsrücklage. Außerdem hat Vreden eine gute Eigenkapitalausstattung, verfügt grundsätzlich über eine ausreichende Selbstfinanzierungskraft und eine interkommunal niedrige Verschuldung. Haushaltsrechtliche Beschränkungen liegen nicht vor." Die Prüfungen im Bereich der Schulen bescheinigten der Stadt Vreden sehr gute Ergebnisse, die teilweise neue Referenzwerte in NRW darstellen. Für die übrigen Prüfungsfelder wurden allenfalls geringe Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Neben der Allgemeinen Prüfung werden auch spezielle Prüfungen durch gpaNRW durchgeführt. Im Fokus bei dieser Prüfung stand die "IT in der Kernverwaltung". Da die Stadt Vreden die Betreuung sämtlicher Schulen ebenfalls eigenständig durchführt, wurde auch dieser Bereich in die Prüfung einbezogen. Dabei wurde der Stadt eine hervorragende Arbeit bei insgesamt unterdurchschnittlichen Kosten bescheinigt. Kämmerer Jürgen Buckting machte aber auch darauf aufmerksam, dass die Digitalisierung in den Verwaltungsprozessen weiter steigen werde. Für eine störungsfrei funktionierende IT und einen entsprechenden Schutz der zu verarbeitenden Daten würden steigende IT-Kosten nicht zu vermeiden sein.

Der gesamte Prüfbericht der gpa.NRW und die Stellungnahme des Bürgermeisters im Ratsinfosystem zur Ratssitzung vom 28. Mai nachzulesen.

www.vreden.de

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