Arndt-Brauer forscht in Wüllen

|   Ahaus

Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) - mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit Veronika Droste von der Wirtschaftsförderung des Kreises Borken (WFG), dem lokalen Netzwerkpartner, bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das "Haus der kleinen Forscher" verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer, die bei ihrer diesjährigen Wahlkreis-Sommertour Kinder-Betreuungseinrichtungen aufsucht, verband mit ihrem Besuch im St. Josef-Kindergarten im Ahauser Stadtteil Wüllen, die Gelegenheit, mit den Kindern ausgiebig zu forschen. Die Abgeordnete unterstützt damit das Anliegen der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" für frühe Bildung schon seit Jahren. Mit dabei auch Ludwig Niestegge, Ortsvereinsvorsitzender der SPD in Ahaus.

Warum wird mir schwindelig, wenn ich mich auf der Schaukel gedreht habe? Warum fühlen sich die verschiedenen Materialien im Barfußpark unterschiedlich an? Was können wir alle gemeinsam bewegen? Diesen und anderen Fragen gingen die Kinder mit der Bundespolitikerin nach.

"Unsere Kinder sind ganz begeistert von ihren Forschungsaufgaben", erläuterte Leiterin Maria Scheidgen ihrer Besucherin. Schon seit vielen Jahren beteiligt sich der Kindergarten an den Projekten der Stiftung. Ein Schild am Eingang zeigt, dass man sich auch schon als "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert hat. Besonders hob Scheidgen das Engagement der Erzieherinnen hervor. In ihrer Freizeit bilden sich die pädagogischen Fachkräfte in Workshops für die Experimente fort und setzen diese dann mit viel Elan, praxisnah und direkt am Kind um.

Lobend zeigte sich Dr. Heiner Kleinschneider, Geschäftsführer der WFG, für Unternehmen im Kreis Borken, die mit finanzieller Unterstützung dies erst möglich machen. Erst so könnten die Workshops, Trainer für die Workshops u.ä. finanziert werden.

Begeistert von dem Forschergeist der Kinder, lobte Arndt-Brauer das Engagement des Kita-Teams und freute sich über die Unterstützung der Stiftung "Haus der kleinen Forscher", die mit ihrer bundesweiten Initiative zur Förderung der technisch-naturwissenschaftlichen Bildung beiträgt.

 

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