Aktionstag "Herz" lockt viele Besucher

|   Stadtlohn

Im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung präsentierte sich jetzt das Krankenhaus Maria-Hilf in Stadtlohn mit einem eigenen „Aktionstag Herz“ . Informationen für jedermann und Expertenvorträge wurden kostenlos angeboten und auch das Herzkatheterlabor hatte seine Türen für die Besucher geöffnet. Die Tilly- und Berkelapotheke standen außerdem für Blutzucker- und Blutdruckmessung sowie zur Beratung zur Verfügung.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen in den Industrieländern immer noch die Statistik der häufigsten Todesursachen an, noch weit vor den mehr gefürchteten Krebserkrankungen. Im Mittelpunkt des „Herztages“ stand in diesem Jahr das Thema Vorhofflimmern. Mit dem Alter steigt das Risiko stark an, Vorhofflimmern zu bekommen. Bei den über 60-Jährigen liegt die Häufigkeit bei rund fünf Prozent, bei den über 80-Jährigen schon bei fünfzehn Prozent. Bundesweit ist es mit über 1,8 Millionen Betroffenen die häufigste Herzrhythmusstörung und eine der wichtigsten Ursachen für den Schlaganfall. Allerdings ist nicht jedem Betroffenen bewusst, dass er oder sie daran leidet.

„Vorhofflimmern ist eine ernst zu nehmende Herzrhythmusstörung, die unbemerkt und unbehandelt lebensbedrohlich für Herz und Gehirn werden kann, bis hin zur Herzschwäche und Schlaganfall. Um das zu verhindern, muss Vorhofflimmern frühzeitig vom Arzt diagnostiziert und konsequent behandelt werden“, warnten Chefarzt Dr. Alessandro Cuneo und sein Kollege Oberarzt Dr. Lars Hackmann. Dr. Hackmann stellte die diagnostischen Verfahren zur Erkennung einer solchen Herzrhythmusstörung vor und Dr. Cuneo informierte über die medikamentösen Therapien und interventionellen Katheteruntersuchungen

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