42 Millionen Euro mehr für das THW im Bundeshaushalt

|   Ahaus

Gute Nachrichten kann die SPD-Bundestagsabgeordnete Sarah Lahrkamp aus Berlin für die THW-Ortsverbände ihres Wahlkreises in Rheine, Gronau und Ahaus verkünden. Im kommenden Bundeshaushalt werden 42,2 Millionen Euro mehr für das THW zur Verfügung stehen, als im ursprünglichen Regierungsentwurf vorgesehen.

Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen profitieren

Davon profitieren vor allem die vielen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. "Mit der Aufstockung der finanziellen Mittel machen wir noch einmal deutlich, wie wichtig die Arbeit des THW ist. Die Extremwetterereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir noch mehr in den Katastrophenschutz investieren müssen", betont die Bundestagsabgeordnete Sarah Lahrkamp.

Aus- und Fortbildung wird gestärkt 

Vor allem die Anhebung der Selbstbewirtschaftungsmittel für die 668 Ortsverbände um 12,5 Mio. Euro durch die Abgeordneten der Ampelkoalition kommt den Ehrenamtlichen vor Ort direkt zu Gute. Zudem wird die Aus- und Fortbildung für haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte mit 8,4 Mio. Euro gestärkt sowie der Zuschuss an die THW-Jugend und die Helfervereinigung um insgesamt 1,3 Mio. Euro erhöht. Dadurch kann der Zulauf an weiteren motivierten Helferinnen und Helfern gut aufgefangen werden. Für Ausgaben und Beschaffungen im Zusammenhang mit der humanitären Hilfe und dem Wiederaufbau in der Ukraine werden 20 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Zudem werden 40 Stellen zur Unterstützung in den Regionalstellen geschaffen. "Außerdem fordert das Parlament das Bundesministerium dazu auf, die Direktbeauftragungsgrenze von 1.000 auf 5.000 Euro zu erhöhen, damit tragen wir direkt zu einer Entbürokratisierung bei den THW-Ortsverbänden bei", so Lahrkamp.

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