25. Ferienfreizeit der RWN-Jugendabteilung

|   Heek

Nachdem Corona in den vergangenen beiden Jahren für seine Absage sorgte, freut sich die Jugendabteilung des SC Rot-Weiß Nienborg umso mehr auf die Fahrt an Pfingsten nach Drewer. Die Schützenhalle in der Gemeinde Rüthen im Sauerland ist zum dritten Mal das Ziel der Ferienfreizeit der Rotweißen, die in diesem Jahr zum 25. Mal stattfindet. „Bei der Jubiläumsfahrt wird es die eine oder andere Überraschung geben“, versichert Heiko Niemeier. Der 2. Vorsitzende trifft mit einigen Mitstreitern seit mehreren Wochen die erforderlichen Vorbereitungen. In den nächsten Tagen erhalten die Spielerinnen und Spieler aller Mannschaften das Anmeldeformular mit den notwendigen Informationen. Los geht es am 3. Juni (Freitag) um 14:30 Uhr am Parkplatz der LMA. Das Vorauskommando fährt bereits am Freitagmorgen und trifft die notwendigen Vorbereitungen. Nach vier spannenden Tagen geht es an Pfingstmontag (6. Juni) zurück nach Nienborg. An allen Tagen stehen für die Teams Fußballspiele beim 31. Provinzial Franke Pfingstturnier der SpVg. Möhnesee auf dem Programm. Bis zur E-Jugend sollte pro Spieler ein Erziehungsberechtigter mitfahren. In der Halle ist ein separater Raum für alle weiblichen Sportlerinnen vorhanden. Der Kostenbeitrag beträgt für die erste Person einer Familie 50 Euro, für jede weitere Person 45 Euro. Die Anmeldungen erwartet Heiko Niemeier mit dem Kostenbeitrag bis zum 29. April zurück.

„Wo ist die Zeit geblieben?“, Heiko Niemeier kann es kaum glauben, dass sich die Jugendfreizeit in diesem Jahr bereits zum 25. Mal jährt. Er kann sich noch gut an die Anfänge erinnern, als die ersten Jugendmannschaften an Pfingsten 1996 erstmalig zum mehrtägigen Fußballturnier des Heidmühler FC fuhren. Der Bau der Autobahn 31 war Grundlage für die erste Fahrt nach Friesland. Werner Ludwig und Erhard Heinzel führten in Schortens einen Pokalshop. Hauptberuflich waren sie als Bauarbeiter beim Bau der Autobahn tätig. Da sie während der Woche in der Dinkelgemeinde weilten, verkauften sie nach Feierabend zunächst auf dem Leuskesweg in Heek und später im Sporthaus „An der Mühle“ in Nienborg Sportartikel. „Hierdurch entstand der Kontakt nach Heidmühle“, erinnert sich Niemeier, der damals Jugendobmann war. Er organisierte die Fahrt, fuhr mit den D- und C-Jugendteams Richtung Norden und kümmerte sich als Lagerleiter vor Ort um alle Dinge. Zu seinen Highlights in den zwei Jahrzehnten Heidmühle zählt er die Spiele der Rotweißen gegen namhafte Gegner wie Hamburger SV oder Wattenscheid 09. Gerne erinnert sich Heiko Niemeier an die Besuche in der Jugenddiskothek, bei denen die jüngsten Spieler auf den Schultern der A-Jugendlichen mit einer großen rot-weißen Fahne tanzten. Das Übernachten mit 100 Leuten in der Turnhalle am Jungfernbusch und die komplette Selbstversorgung mit selbstgemachtem Rührei, Pommes, Fleisch vom Grill, Erbsensuppe oder Gulaschsuppe sind Dinge, die alle Teilnehmer auch heute noch sehr gerne genießen. In den ersten Jahren wurde das Grillfleisch bei den Nachbarn im Keller gelagert. Seit einigen Jahren führen die Rotweißen Kühltruhen und Kühlwagen mit. „Der erste Kühlwagen hatte Kraftanschluss, die Turnhalle leider nicht. Die netten Nachbarn halfen mit Verlängerungskabeln und Kraftanschluss aus, ein Jahr später hatte die Turnhalle auch Kraftanschluss“, sagt Heiko Niemeier.

Da der Termin des Turnieres in Heidmühle auf den Spätsommer verschoben wurde, war es dem Verein nicht mehr möglich, daran teilzunehmen. Kurzerhand fand Heiko Niemeier mit der Schützenhalle in Drewer eine neue Unterkunft. Die Halle bietet auch die Möglichkeit, dass die weiblichen Jugendmannschaften mitfahren und in den Genuss des Lagerlebens und der Turniere kommen.

Seit der Premiere vor 25 Jahren kümmert sich Heiko Niemeier im Vorfeld um die Vorbereitungen und die Organisation, vor Ort hält er als Lagerleiter die Fäden zusammen. „Heiko Niemeier ist der Garant für diese großartige Sache und diesen großartigen Erfolg. Er ist mit sehr viel Herzblut bei der Sache. Dank ihm erleben wir in jedem Jahr ein sehr harmonisches Miteinander. Das Lager wirkt sich seit vielen Jahren positiv auf das Vereinsleben aus, das schweißt unsere Rot-Weiß-Familie zusammen“, zollt ihm der erste Vorsitzende Martin Mensing ein ganz großes Lob.

Wie die Spieler, Trainer und Betreuer fiebert Heiko Niemeier in jedem Jahr der Mehrtagesfahrt entgegen. Mit den Vorbereitungen hat er bereits Anfang dieses Jahres begonnen. Die Kühlwagen, das Essen und die Busse sind bestellt, mit dem Bäcker in Rüthen wird der Brötchenservice besprochen und die Einkäufe werden getätigt. In der letzten Woche werden die Anhänger mit Zelte, Friteuse, Grill und anderen Gerätschaften beladen. „Wir führen fast einen kompletten Hausstand mit“, sagt Heiko Niemeier.

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