Vreden (neu) entdeckt

|   Vreden

"Meine Stadt Vreden (neu) entdecken“ - unter diesem Motto waren Zugewanderte und Einheimische im Rahmen der Interkulturellen Woche eingeladen, mit der Historikerin Ingeborg Höting Neues und Bekanntes zu erkunden. Der Rundgang bot die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen, Neues und Bekanntes vor Ort zu erkunden und wichtige Stationen des öffentlichen Lebens, aber auch Interessantes für den privaten Alltag kennenzulernen.

Treffpunkt war beim Pfarrheim St. Georg. Mit Informationen zu den beiden Kirchen St. Georg und St. Felicitas begann der diesjährige interkulturelle Stadtrundgang. Die Öffentliche Bücherei St. Georg war die zweite Station. Michael Schürmann, Leiter der Öffentlichen Bücherei St. Georg, stellte das breit gefächerte Angebot an Medien vor. Hier fanden bei den  nicht deutschsprechenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern insbesondere die Bildwörterbücher Beachtung, die wichtige Wörter aus dem Alltag in Bild und Schrift darstellen. Anschließend ging es direkt ins Nachbargebäude, ins kult. Corinna Endlich begrüßte die Gäste und gab einen kurzen Überblick über Konzept und Inhalte des neuen Gebäudes. Durch die Mauerstraße ging es weiter zum evangelischen Gemeindezentrum, in dem Sigrid Müller über die Entstehung der Kirchengemeinde und die Arbeit des evangelischen Frauenkreises berichtete.

Bevor es dann zum Rathaus weiterging, wurden im Weltladen Produkte vorgestellt, die alle aus dem Fairem Handel stammen. Im kleinen Sitzungssaal des Rathauses bestand abschließend die Gelegenheit zu einem Austausch mit Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch. Der Spracherwerb sei die wichtigste Grundlage „um dauerhaft im Alltag klar zu kommen“, betonte Bürgermeister Dr. Holtwisch. Dabei sei es wichtig neben der Teilnahme an den Kursen parallel viel selbst zu lernen, sei es durch Lesen oder durch persönliche Kontakte mit deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Im Anfang sei es sicherlich anstrengend, man brauche Zeit, Geduld und auch Mut.

Beatrix Kampshoff, vhs-Kursleiterin, bescheinigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern großes Interesse und Engagement beim Erlernen der deutschen Sprache. „Sie sind der vhs und der Stadt Vreden dankbar, dass das Angebot besteht.

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