Verstärkung für die Polizei

|   Kreis Borken

Am 1. September begrüßte Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die ab heute Teil der Kreispolizeibehörde Borken sind. Von den 31 "neuen" Kolleginnen und Kollegen hatten einige das Glück, direkt nach ihrem Bachelor-Studium zur Kreispolizeibehörde Borken und damit in ihre Heimat versetzt zu werden. Die meisten jungen Polizeikommissarinnen und Polizeikommissare kennen die Kreispolizeibehörde Borken bereits, da sie hier ihre Praktika verbracht haben.

Der Großteil der zur KPB Borken versetzten Polizistinnen und Polizisten hat zuvor mehrere Jahre Erfahrung in anderen Polizeibehörden (Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Köln, Kleve, Krefeld, Oberhausen, Recklinghausen, Warendorf, Wesel und Landesamt für Personalangelegenheiten, Aus- und Fortbildung) gesammelt. Die Freude, nunmehr in der Heimatbehörde für die Bürgerinnen und Bürger als Freund und Helfer tätig sein zu können, war bei der Begrüßung deutlich spürbar.

Der Kreisdirektor freute sich sehr über die Verstärkung und wünschte den Beamtinnen und Beamten auch in Namen von Landrat Dr. Zwicker, der terminlich verhindert war, einen guten Start in der Kreispolizeibehörde Borken.

In der ersten Woche hospitieren die meisten der neuen Kolleginnen und Kollegen in verschiedenen Dienststellen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Strukturen ihrer neuen Behörde kennen zu lernen. Nach der Hospitationsphase treten die Beamtinnen und Beamten ihren Dienst auf ihren neuen Dienststellen an. 17 bei der Polizeiwache Bocholt, sieben bei der Borkener Wache, drei bei der Polizeiwache Ahaus und vier im Ermittlungsdienst der Direktion Kriminalität.

Jeweils Anfang September werden landesweit Versetzungen durchgeführt, da auch zu diesem Zeitpunkt das Studium des Polizeinachwuchses abgeschlossen ist. Die "neuen" Kolleginnen und Kollegen füllen dann die Personallücken auf, die im Laufe eines Jahres durch Pensionierungen oder Versetzungen entstanden sind. Innerhalb der Kreispolizeibehörde Borken finden gleichzeitig Umsetzungen statt, sodass z.B. die Zuweisung der 17 Kolleginnen und Kollegen für die Wache Bocholt nicht bedeutet, dass dort nun 17 Polizistinnen/Polizisten mehr Dienst versehen. Insgesamt gesehen stehen der Kreispolizeibehörde Borken am 1. September fünf Beamtenstellen weniger zur Verfügung als vor einem Jahr. Als Ausgleich wurden der Kreispolizeibehöde sechs Stellen für Verwaltungsangestellte zugewiesen.

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