Temposünder an Schulen

|   Ahaus

Jetzt zu Schuljahresbeginn überprüft der Kreis Borken besonders in der Nähe von Schulen, ob sich Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. So machte der Fachbereich Verkehr in den vergangenen Tagen auch in Legden und Ahaus Station und achtete dort darauf, dass das Tempolimit eingehalten wird.

Auf dem Margaretendamm in Legden, wo auf dem Schulweg zur Margaretenschule 30 Stundenkilometer erlaubt sind, wurden zwischen 6.52 und 9.05 Uhr 309 Fahrzeuge gezählt. Zwölf Fahrerinnen und Fahrer überschritten die erlaubte Geschwindigkeit und müssen nun überwiegend ein Verwarngeld von bis zu 35 Euro zahlen. Der schnellste Autofahrer war mit 20 Stundenkilometern zu viel in der 30er-Zone unterwegs: Der Anhalteweg würde dann auf trockener Straße etwa 27 Meter betragen, die Aufprallgeschwindigkeit läge unvermindert bei 50 km/h. Die Folgen für ein angefahrenes Schulkind kann sich jeder ausmalen. Wären die zulässigen 30 Stundenkilometer eingehalten worden, hätte das Fahrzeug rechtzeitig stehen können: Dann ist der Anhalteweg nur 13 Meter lang.

Auf der Straße „Hof zum Ahaus“, wo auf dem Schulweg zur Gesamtschule 30 Stundenkilometer erlaubt sind, wurden an  zwischen 6.53 und 9.30 Uhr 355 Fahrzeuge gezählt. 16 Fahrerinnen und Fahrer überschritten die erlaubte Geschwindigkeit und müssen nun überwiegend ein Verwarngeld von bis zu 35 Euro zahlen. Der schnellste Autofahrer war mit 21 Stundenkilometern zu viel in der 30er-Zone unterwegs. Die Folgen für den Temposünder: 80 Euro Geldbuße und einen Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister.

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