Reekers kehrt zum SuS zurück

|   Stadtlohn

Das ging schnell: Nur fünf Tage nach der Trennung von Trainer Martin Stroetzel präsentierte der SuS Stadtlohn gestern Abend bereits den Nachfolger. Und der kennt sich am Losberg bestens aus, denn er war selbst schon Trainer des SuS. Rob Reekers kehrt beim Westfalenligisten an die Linie zurück. 

„Der Kontakt zu Rob ist ja nie abgerissen. Er wohnt in Ahaus. Als wir angefragt haben, sind wir auch schnell zusammengekommen“, schildert Markus Plate, Sportlicher Leiter beim SuS, die Annäherung. Seinen ersten Einsatz wird der neue Coach bereits morgen Abend haben - im Kreispokalspiel beim SV Heek.

Von 2006 bis 2009 war der Ex-Profi schon einmal Trainer am Losberg, ehe er, damals auch ziemlich überraschend, als Co-Trainer zum aserbaidschanischen Erstligisten Neftchi Baku wechselte. Es folgte eine lange Zusammenarbeit mit Jos Luhukay, unter dem er beim FC Augsburg und bei Hertha BSC Berlin als Co-Trainer arbeitete. Seine letzte Station war der Co-Trainer-Posten beim SC Paderborn unter Trainer Markus Gellhaus in der Saison 2015/2016. 

Nun kehrt Reekers also nach Stadtlohn zurück und tritt das Erbe von Martin Stroetzel an. Der Region ist der 51-jährige Niederländer, der es auf 332 Zweitliga-Spiele für den VfL Bochum und den FC Güterslohn brachte und dabei neun Tore erzielte, immer treu geblieben. Er wohnt in Ahaus, sein Sohn Rick kickte bis 2011 für den SuS und ist aktuell beim Bezirksligisten FC Epe der Torjäger vom Dienst, traf in sechs Spielen vier Mal. 

Daher darf man auch wohl davon ausgehen, dass Rob Reekers die Entwicklung beim SuS Stadtlohn in den letzten Jahren mitverfolgt hat und ziemlich genau weiß, was ihn dort erwartet.

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