"Natur verbindet" bei zwei Aktionen

|   Ahaus

Natur verbindet: gleich zwei Aktionen unter dem Namen  „Natur verbindet" haben am Wochenende in Ahaus stattgefunden. Im Rahmen der interkulturellen Woche haben bereits am Freitag  „einheimische" Mitbürger sowie Menschen mit Fluchthintergrund einen spannenden Nachmittag in der Natur verbracht. Durch verschiedene Spiele und Übungen konnten neue Bekanntschaften gemacht sowie bereits bestehende vertieft werden.

Das in Kooperation des Fachdienstes für Integration und Migration (Caritasverband Ahaus-Vreden) sowie der VHS Ahaus und im Rahmen des Integrationsprojektes  „Welcome: Fremde werden Freunde" angebotene Naturprojekt hat zum Ziel, neue Erfahrungen zu ermöglichen, Kontakte zu knüpfen sowie sich selbst als auch die Natur vor Ort besser kennenzulernen. „Durch Spaß und Bewegung werden die jeweiligen Fähigkeiten und Talente der Akteure erlebbar. Gleichzeitig bietet die uns umgebende Natur den idealen Rahmen hierfür", so der Naturtrainer, Landschafts- und Naturführer Christoph Gerwers.

Eine weitere Aktion die zeigt, dass Natur Menschen verschiedener Kulturen verbinden kann, fand am Samstag statt: Gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern - darunter Ottensteiner Vereine, Schüler und Schülerinnen sowie der Nabu - nahmen Menschen mit Fluchthintergrund aus Alstätte an der jährlichen Pflegeaktion in dem Naturschutzgebiet "Wacholderheide Hörsteloe" teil. Auch hier wurden neue Kontakte geknüpft. „Gemeinsame  Zeit in der Natur verbringen, für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen, auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten - und auf allen Seiten die Bereitschaft, sich auf neue Erfahrungen und Begegnungen einzulassen - ein großartiges Zeichen gelebter Integration", so Christoph Muckelmann vom Fachdienst für Migration und Integration des Caritasverbandes.

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